Sperrungen, Umwege und neue Blickwinkel

Das foto vom Betriebsleiter Ralf Stötzel zeigt auf einer Infotafel, wo es Sperrungen und neue Wege gibt.
Das foto vom Betriebsleiter Ralf Stötzel zeigt auf einer Infotafel, wo es Sperrungen und neue Wege gibt.
Foto: Kai Kitschenberg
Ab kommenden Montag ist der Biggedamm wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Für Besucher ändert sich einiges.

Attendorn..  Wer vor dem Herbst noch einmal über den Biggedamm schlendern möchte, hat dazu nur noch an diesem Wochenende Gelegenheit. Ab Montag ist die 640 Meter lange Dammkrone komplett gesperrt, wird mit der Sanierung der Asphaltdichtung (Siehe Artikel auf Zeitgeschehen) des Hauptdamms, aber auch des Vordamms Kessenhammer begonnen.

Anstatt Spaziergängern, Joggern, Radfahrern und Skatern bevölkern dann schwere Baumaschinen den Damm. Doch nicht nur dieser, auch seine südliche Zufahrt ist dann komplett gesperrt, so dass die während der Bauzeit zur Bedarfshaltestelle degradierten Anlegestelle der Personenschifffahrt am Damm nur noch vom sogenannten Taucherparkplatz am Kraghammer Sattel auch mit dem Fahrrad, oder über einen ausgeschilderten reinen Fußweg, der etwas Unterhalb vom Fuß- und Radweg entlang der L 512 abzweigt, erreicht werden kann.

Umweg für Fahrradfahrer

Der Leuchtturm bleibt in Betrieb, er ist zu Fuß vom Parkplatz bei Neu-Listernohl über die Brücke, vom Parkplatz am Ihneschuss hinter der JVA sowie über einen provisorisch befestigten Weg auf halber Dammhöhe zu erreichen.

Der Biggolino fährt bis zum nördlichen Dammende, wo er wendet, und hält auch einer neuen Schiffsanlegestelle nahe der Waldenburger Bucht.

Fahrradfahrer, die den See umrunden wollen, müssen einen Umweg über den „alten“ Radweg vom nördlichen Dammende in Richtung Dünnekenberg, über die Serpentinen hinunter zum Biggefluss und zurück zum Biggedamm und damit zur L 512 (und in Gegenrichtung) inkauf nehmen.

Neue Aussichtspunkte

Damit die Besucher die Bauarbeiten auch beobachten können, wurden an beiden Dammenden Aussichtspunkte mit Sitzbänken und erläuternden Infotafeln angebracht. die, so Ralf Stötzel, auch später erhalten bleiben sollen. Die bereits vorhandenen, kleinen Aussichtspunkte auf der Dammkrone werden etwas verlagert und auch vergrößert, und, so Ralf Stötzel, „auf der Fahrbahn farblich kenntlich gemacht“.

Stötzel hofft, dass die Bauarbeiten und der niedrige Wasserstand, der neue Perspektiven bietet, ein anderes Publikum an den Biggesee lockt und „die Einbußen für den Tourimus nur gering ausfallen“.

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