Speisekarte wie aus Omas Küche

Meinolf Lüttecke
Foto: WP
Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung organisierten 19 Jugendliche ein Spendendinner. Für 36 Geladene ließen sie sich einiges einfallen, so dass diesen ein toller Abend mit Essen, Musik und Kabarett geboten wurde.

Attendorn.  Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung organisierten 19 Jugendliche ein Spendendinner. Für 36 Geladene ließen sie sich einiges einfallen, so dass diesen ein toller Abend mit Essen, Musik und Kabarett geboten wurde. Der Erlös kann sich sehen lassen. Die Gäste griffen tief in ihre Geldbörse und so kamen sage und schreibe 1376,16 Euro für den guten Zweck zusammen.

Geladene Ehrengäste

Mehrmals setzten sich die Jugendlichen zunächst zusammen, um das Essen und die Dekoration zu bestimmen und die Einladungsliste zu erstellen. Auf der Speisekarte sollte Omas Küche stehen und das Menü bestand aus einer Rinderkraftbrühe mit Eierstich und Markklößchen, Salatvariationen, Sauerkraut mit geräucherter Schweinelende und Petersilienkartoffeln und dem Nachtisch, Grießpudding mit frischen Himbeeren.

Einladungen sprach man zum Teil an die Eltern und Großeltern sowie Gemeindemitglieder aus. Ehrengäste sollten einige Bewohner der Häuser St. Liborius und Mutter Anna sein.

Vikar Martin Hufelschulte besorgte 10 Kilogramm Sauerkraut aus der Soester Börde. Das war für den Geistlichen kein Problem, denn seine Eltern produzieren dort auf dem Hof Hufelschulte seit über 40 Jahren Sauerkraut. Im Vorfeld wurden 214 Markklößchen vorbereitet, Salat und Schinken geschnitten. Da Essen kochen nicht zu den Tagesaufgaben der Firmbewerber gehört, besorgten sie sich mit Köchin Michaela Mertens und Koch Manuel Kirchhoff professionelle Hilfe.

Kurzweilige Unterhaltun

Kurzweilige Unterhaltung zwischen den Gängen organisierten die Firmbewerber auch. Es gab Klavier- und Gitarrenmusik, Edith Reckling trug ihre Serviettenbewegungs-Geschichte vor und Kabarettistin Hettwich vom Himmelsberg sorgte für einen Überraschungsauftritt.

Der Reinerlös wurde am Dienstagnachmittag, 7. Juni, dem Seniorenzentrum St. Liborius und Haus Mutter Anna übergeben. Vikar Martin Hufelschulte und Elisabeth Lüttecke bedankten sich bei den Spendern für die Geld- und Sachspenden.

Edith Reckling, die Koordinatorin im sozialen Dienst sagte, dass vom gespendeten Geldbetrag eine Körpertambura (Klanginstrument) angeschafft wird.