Sogar Miss Marple hätte sich die Zähne ausgebissen

Rund 400 Gäste sahen in der Dorfgemeinschaftshalle Oberhundem eine Lachsalven-geladene, mit Spannung garnierte Premiere der Laienschauspieler, die es seit 29 Jahren verstehen ihr Publikum zu unterhalten.
Rund 400 Gäste sahen in der Dorfgemeinschaftshalle Oberhundem eine Lachsalven-geladene, mit Spannung garnierte Premiere der Laienschauspieler, die es seit 29 Jahren verstehen ihr Publikum zu unterhalten.
Foto: WP

Oberhundem. Das toll ausgetüftelte Bühnenbild strahlte und die Zuschauer begrüßten die Akteure des Theatervereins Oberhundem mit kräftigem Applaus.

Rund 400 Gäste sahen in der Dorfgemeinschaftshalle Oberhundem eine mit Lachsalven geladene und mit Spannung garnierte Premiere der Laienschauspieler, die es seit nunmehr 30 Jahren verstehen ihr Publikum bestens zu unterhalten und ihm einen amüsanten Abend zu bieten.

Bei der 30. Vorstellung gingen die zwölf Mitwirkenden unter Spielleitung von Hildegard Mettbach und mit Unterstützung von Souffleuse Natali Schauerte neue Wege.

Zum ersten Mal in der Geschichte stand keine Komödie, sondern eine Kriminalkomödie auf dem Programm. „Oje, schon wieder eine Leiche“ erwies sich als besondere Art der Ganovenjagd, bei der sich sicherlich auch Profis wie Miss Marple und Columbo die Zähne ausgebissen hätten.

Die Entscheidung eine andere Variante auf die Bühne zu bringen war genau richtig und kam bei den Zuschauern gut an. Die Rollen waren passend ausgewählt und die Mimik und Gestik der Laiendarsteller trugen zum Gelingen bei.

Zu Beginn gab es im Wohnzimmer von Ilse (Jutta Schöttes) und Werner Meuchler (Wendelin Kebbe) ein bisschen Dorftratsch mit Vreni Weiß (Christel Schöttes).

Die Welt schien fast in Ordnung, wenn da nicht Harry Hecht (Hubertus Assmann) wäre, der Werner Meuchler nach dem Joggen immer in die Kneipe abschleppen will. Und ganz nebenbei plante Vorstadtganove Toni Knast (Herbert ten Haaf) mit seinem Azubi Ede Meier (Sebastian Schäfer) das nächste Ding.

Getarnt als Potenzmittel „Power Porn“ werden irrtümlich verschiedenen Personen Ko-Tropfen verabreicht, was zu immer neuen Komplikationen führt. So muss die „Leiche“ des besten Freundes im Gartenhaus auf Entsorgung waren, der zukünftige Schwiegersohn Alexander (Thomas Ludwig) und Verlobte von Carmen Meuchler (Maren Bernowitz) hat sein „Zwischenlager“ in der Garage und der Pfarrer (Friedemann Schauerte, der nach einigen Jahren Bühnenpause wieder mitwirkte) wurde mit der Schubkarre in der Garage abgestellt.

Als es zum scheinbaren Massenmord kommt, wittert der ehrgeizige Reporter Kritzler (Margot Schauerte) seine Chance und Polizistin Müller (Lisa Weber) hat alle Hände voll zu tun.

Am Samstag, 7. Januar, und Samstag, 14. Januar, steht der Theaterverein Oberhundem erneut jeweils um 19.30 Uhr auf der Bühne. Krönender Abschluss ist das Theater-Dinner am 28. Januar, für das Reservierungen unter 02723/72238 erforderlich sind.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Bäckerei Tröster Oberhundem, in den Volksbank-Filialen Oberhundem und Würdinghausen, in der Sparkasse Würdinghausen, in der Fleischerei Hesse in Oberhundem, Würdinghausen und Heinsberg, sowie beim Verkehrsverein Oberhundem.

 
 

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