„Sieper Gut Holz“: Spendendose ist bei Feiern immer dabei

Finnentrop..  Wenn sie feiern, freuen sich andere! Der kleine Stammtisch „Sieper Gut Holz“ umfasst sechs Menschen, die sich regelmäßig treffen und freie Zeit miteinander verbringen. „Auch wir denken manchmal daran, wie es einmal sein wird, wenn es zum Ende kommt. Und deshalb ist es uns wichtig, schon jetzt etwas dafür zu tun, dass Menschen in Würde sterben können. Wir unterstützen Camino schon von Anfang an und finden es gut, wie sich dieser Dienst entwickelt hat!“ so Brunhilde Morher bei der Spendenübergabe. Die Spendendose der kleinen Gemeinschaft ist bei jeder Feier dabei, und so konnte das Ehepaar Morher 142,93 Euro an Gertrud Dobbener, Koordinatorin für Camino, den Caritas-Hospizdienst, übergeben.

Wenn Menschen mit dem eigenen Tod konfrontiert sind oder erleben, dass ein Angehöriger unheilbar erkrankt, ist das zunächst unfassbar. Hier braucht es sachkundige Fachkräfte und Ansprechpartner, die vor Ort erreichbar sind und die Familien dabei unterstützen, den Erkrankten im gewohnten Umfeld zu pflegen und zu betreuen.

36 Menschen begleitet

Im Jahr 2014 wurden mit Unterstützung von Camino, dem Caritas-Hospizdienst, 36 Menschen der Gemeinde Finnentrop während ihrer letzten Lebensphase begleitet. Ohne Spenden wäre es nicht möglich, dass die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Caritas-Zentrum Finnentrop ihre Arbeit so tun, wie sie sie tun. Pflege ist zeitintensiv und sollte gerade am Lebensende nicht mit der Stoppuhr gewährt werden. Es ist mehr als die körperliche Pflege, die im Blick gehalten werden muss. Schmerzen und belastende Symptome lindern, sind in dieser Phase entscheidend, um bis zuletzt Lebensqualität zu empfinden. Aber gerade Zeit ist der teuerste Faktor in der Versorgung und Begleitung sterbender Menschen.

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