„Seejungfrau“ für den Biggesee

Die Seejungfrau vom Biggesee entstand im Atelier des Rönkhauser Künstlers Friedrich Freiburg.
Die Seejungfrau vom Biggesee entstand im Atelier des Rönkhauser Künstlers Friedrich Freiburg.
Foto: WP
Der Biggesee wird um eine Attraktion reicher. Auf einer Insel mitten im See entsteht die acht Meter lange Betonkulptur einer Seejungfrau.

Attendorn.. Der Biggesee und damit das Südsauerland erhalten ein neues Wahrzeichen: Eine Seejungfrau.

Am Abend des 3. Mai wird Heinz-Jörg Reichmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem (A-L-K), auf der im Biggesee gelegenen Gilberg- oder Vogelinsel gemeinsam mit geladenen Gästen die rund acht Meter lange Skulptur einer Seejungfrau der Öffentlichkeit übergeben. Die von dem Rönkhauser Künstler Friedrich Freiburg geschaffene Betonskulptur wurde gemeinsam von der Stadt Attendorn und der Stiftung der Sparkasse A-L-K finanziert.

Tourismus fördern

Auf der Suche nach einer neuen Attraktion für die Region mit hohem Wiedererkennungswert kam Verantwortlichen aus dem Kreis Olpe und der Stadt Attendorn die Idee für die „gute Nixe vom Biggesee“. Sie soll künftig ein weiterer markanter Anziehungspunkt für Besucher des Südsauerlandes sein und die touristische Attraktivität der Region rund um den Biggesee weiter fördern. Das deckt sich mit den Zielen der Stiftung der Sparkasse A-L-K die es sich zur Aufgabe gemacht hat , Projekte von besonders nachhaltigem Charakter zu unterstützen.

Die Klassen drei und vier der Grundschulen sowie fünf und sechs der weiterführenden Schulen in der Region sind derzeit aufgerufen, sich an einem Wettbewerb zur Namensfindung für die Nixe zu beteiligen. Der Siegerklasse winken 500 Euro Preisgeld und die Teilnahme am offiziellen Festakt auf dem Motorschiff „Westfalen“.

Neues Wahrzeichen

Die „Taufe“ wird der Bürgermeister der Stadt Attendorn, Wolfgang Hilleke, gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem, Heinz-Jörg Reichmann und Stiftungsvorstand Bernd Schablowski vornehmen. Der Künstler Friedrich Freiburg wird dabei persönlich anwesend sein. Mit von der Partie sind außerdem Vertreter aus Kultur und Touristik sowie der am Biggesee gelegenen Kommunen. Die unter Naturschutz stehende Vogelinsel wird dabei nicht betreten, um die brütenden Vögel in ihrer Ruhe nicht zu stören.

Hilleke und Reichmann sind sich sicher, dass die Seejungfrau als neues Wahrzeichen für den Biggesee ihre Wirkung entfalten wird. Die Öffentlichkeit kann die neue Attraktion entweder bei einer Bootstour mit der Biggeseeschifffahrt besichtigen oder auf einer Wanderung am Biggesee von Weitem entdecken.

 
 

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