Ruhr-Sieg-Strecke hat gute Chancen für Ausbau

Kreis Olpe.  Die SPD-Regionalratsfraktion besprach jetzt zusammen mit den heimischen Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese (HSK), Willi Brase (SI) und Petra Crone (OE/MK) im Bundesverkehrsministerium den neuen Bundesverkehrswegeplan. „Wir haben in unserem Gespräch erfahren, dass man nun auch im Ministerium im Bereich der Schiene die Ruhr-Sieg-Strecke von Hagen über Lennestadt nach Siegen als Ganzes untersucht und die Vorteile der Korridorbetrachtung erkannt hat“, so Bernd Banschkus, Mitglied der SPD-Fraktion im Regionalrat Arnsberg aus dem Kreis Olpe.

Die Ruhr-Sieg-Strecke ist Teil der Achse Köln/Hagen-Siegen-Gießen-Hanau und damit die einzige sinnvolle Alternativroute zu den Mittelrheinstrecken (insbesondere für Richtung Bayern/Südosteuropa). Der Eisenbahnkorridor Mittelrheinachse – Rhein/Main – Rhein/Neckar – Karlsruhe weist die höchsten Zugbelastungen und gleichzeitig die größten Engpässe im deutschen Eisenbahnnetz auf. Mit vergleichsweise geringem Aufwand ließe sich bereits eine Entlastung der Mittelrheinstrecken bis zu 35 Güterzügen pro Tag erzielen.

„Wir begrüßen, dass die Bedeutung des Ausbaus der Ruhr-Sieg-Strecke für den Nordkorridor des deutschen Schienennetzes erkannt wurde und seine Finanzierung im Bundesverkehrswegeplan 2015 Berücksichtigung findet. Dies bedeutet gleichzeitig die langfristige Sicherung der Transportwege für unsere heimischen Unternehmen, eine Verbesserung des Personennahverkehrs in unseren Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein und den Ausbau des Lärmschutzes entlang der Strecke“, bewertete Bernd Banschkus das Gesprächsergebnis.

 
 

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