Ringlokschuppen und Busdepot werden abgerissen

Die Reste des alten Finnentroper Ringlokschuppens werden jetzt abgebrochen.
Die Reste des alten Finnentroper Ringlokschuppens werden jetzt abgebrochen.
Foto: WP
Abbruchbagger rücken in diesen Tagen den Resten des alten Ringlokschuppens sowie dem ehemaligen Busdepot auf der ehemaligen Bahnbrache in Finnentrop zu Leibe. Sie müssen dem Lennepark weichen.

Finnentrop..  Jetzt ist der alte Ringlokschuppen auf dem ehemaligen Finnentroper Bahnhofsgelände endgültig Geschichte. Und nicht nur er. In den nächsten Tagen und Wochen werden mit dem ehemaligen Busdepot und einem Doppelhaus die letzten Gebäude auf dem ehemaligen Bahngelände, das jetzt zum Lennepark umgestaltet werden soll, dem Erdboden gleich gemacht.

Dabei gab es zu Beginn der Überlegungen zur Umgestaltung der Fläche zwischen L 539 neu und der Lenne Überlegungen, dem alten Lokschuppen eine vielleicht sogar zentrale Funktion zuzuordnen. Noch nach dessen durch Schneemassen auf dem Dach bedingten Einsturz im Februar des Jahres 2010 hatte Bürgermeister Dietmar Heß noch gemutmaßt, ein Wiederaufbau und eine Folgenutzung des alten, bereits Anfang der 80er Jahre stillgelegten Lokschuppens könne bei der Beantragung von Mitteln im Rahmen des Projekts LenneSchiene der Regionale 2013 von Vorteil sein.

Spätestens seit dem Wettbewerb zur Gestaltung des Lenneparks war aber klar, dass der Ringlokschuppen keinerlei Rolle bei den Planungen mehr spielt. Lediglich niedrige Mauern sollen noch an ihn erinnern.

Das alte Busdepot war 2011 von der SPD als Standort für ein Feuerwehrgerätehaus ins Gespräch gebracht worden, was aber weder im Gemeinderat mehrheitsfähig war, noch bei Planern auf Gegenliebe stieß. Daher wird auch dieses jetzt abgerissen. „Wir beseitigen jetzt alles, was dem Bau des Lenneparks im Weg steht“, erklärte Bürgermeister Heß.

Ebenfalls in absehbarer Zeit wird mit dem Ausholzen des Lenneufers begonnen, damit man diese Arbeiten bis zum Beginn des Vegetationsphase Ende Februar abgeschlossen hat. Durch das Auslichten des zum Teil sehr dichten Baumbestands soll das Lenneufer erlebbarer gemacht werden.

 
 

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