Riesenjubel über Weltrekord

Die Blauen Funken in der Wagenbauerhalle in Schönau freuen sich über ihren grandiosen Erfolg. Jetzt sind sie offiziell Weltrekordhalter im Schulterstand.
Die Blauen Funken in der Wagenbauerhalle in Schönau freuen sich über ihren grandiosen Erfolg. Jetzt sind sie offiziell Weltrekordhalter im Schulterstand.
Foto: Roland Vossel

Schönau..  Für die Närrinnen und Narren in der Wendschen Karnevalshochburg war die Warterei fast schon zum Verrücktwerden. Fast ein Jahr ist es her, dass die Blauen Funken des Karnevalsvereins Schönau-Altenwenden zur Attacke auf den Weltrekord „Most People Standing on Shoulders“ geblasen haben. 135 Paaren gelang damals der gleichzeitige zehnsekündige Schulterstand. Das Unternehmen Weltrekordversuch war eigentlich von Erfolg gekrönt, denn bislang war dies nur 125 Paaren gelungen. Doch da sich die Blauen Funken für die kostenlose Variante ohne einen Beobachter der „Guinness World Records“ entschieden hatten, mussten die digitalen Dokumentationen verschickt werden. Und das lange Warten begann.

Ein großer Aufwand

Doch jetzt ist die Tanzgarde am Ziel. Der Sprung ins Guinness-Buch der Rekorde ist in trockenen Tüchern. „Wir haben jetzt endlich das Ergebnis bekommen. Wir halten nun den Weltrekord ‘Most People standing on shoulders’ und sind mit 135 Schulterständen gleichzeitig als Weltrekordhalter eingetragen worden“, verkündete André Arenz, Trainer der Blauen Funken, gestern Abend in der Wagenbauerhalle in Schönau.

Rückblende. Vor der Jubiläumsgala zum 33-jährigen Bestehen hatten die Blauen Funken am 21. November 2015 den Weltrekordversuch gestartet. 144 Paare postierten sich. Neun Kameras waren im Einsatz, ein Notar und eine Richterin fungierten als Zeugen dafür, dass es am Ende 135 Paare waren, die gleichzeitig zehn Sekunden lang einen Schulterstand machen. Zahlreiche Wertungsrichter der SG Wenden waren im Einsatz. Es musste alles penibelst dokumentiert werden.

„Wir können stolz sein auf das, was wir erreicht haben“, meinte Trainer André Arenz zu den Akteuren zwischen 4 und 51 Jahren. Alle hätten sich das Ganze aber wesentlich einfacher vorgestellt: „Das war ein großer Aufwand, aber der Erfolg hat uns ein Stück weit recht gegeben.“ Und: „Die größte Sorge war: Einer fällt, und alle anderen fallen mit, so wie ein Dominoeffekt. Es ist aber nichts passiert“, so Arenz.

„Gratulation zum Riesenerfolg. Das ist eine ganz große Sache, nicht nur für die Blauen Funken, sondern auch für den Verein“, meinte Karnevalsverein-Vorsitzender Thomas Dröscher.

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