Reinery stellt sich vor Verwaltung

Kirchhundem..  Bürgermeister Andreas Reinéry findet es „unumgänglich, das nicht unkommentiert zu lassen“ und meint die Berichterstattung vom 19. Mai: „Dem neuen Dorfplatz steht nichts im Wege“. Es sei „hochbedauerlich, wie regelrecht aggressiv und in offensichtlicher Unkenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten massiv Kolleginnen und Kollegen der Bauverwaltung angegriffen werden“, schreibt er und weiter: „Erschreckend, wie unverfroren mal eben etwas zur Entrüstung Taugliches dahin geschwätzt und das Personal der Gemeindeverwaltung an den ,Pranger’ gestellt wird.“

Kommentar lästert

Da werde „bar der Kenntnis des Sachverhaltes (gerne aber auch mal aus nichtöffentlichen Sitzungen) behauptet, dass „die Personalkraft des Bauamtes“ nicht ausreiche, es „nicht tragbar sei, was da ablaufe“, der Kommentar lästert, dass die Planungen für die Fläche gegenüber dem Rathaus „offenbar zu groß für die gemeindliche Ingenieurskunst“ sei.“ Dabei arbeiteten im Rathaus „hoch qualifizierte Personen, die Ihre Arbeit mit Engagement und Sachverstand entlang des Rechts angehen.“

„Pauschale Verurteilungen im Gewand von „Stamm-Tischparolen“ und Gerüchteklopperei sind stillos, demotivierend und leider in dieser Form auch identitätsprägend für unser Kirchhundem – peinlich und bedauerlich.“ Reinéry meint, „gemeinsam weiter nach vorne“ gehe anders, gehe „mit konstruktiver Kritik, mit ehrlichem, sachlichem Unterstützungsangebot.“

„Die Kollegen der Verwaltung sind Einwohner unserer Gemeinde, nicht Menschen zweiter Klasse, die nicht selbstverständlich jeden noch so haltlosen verleumderischen Anwurf oder übelste Nachrede von selbsternannten Fachleuten über sich ergehen zu lassen haben, welch ein trauriges Bild“, ärgert er sich über den „Imageschaden für unsere Gemeinde“, zumal „die Bevölkerung über die Planungen informiert“ werden sollten, „und eine Bürgerversammlung zu diesem Thema längst avisiert ist.“

Schlichte Parolen

Schlichte Parolen, wie „ehrenamtliche Hilfen sind unerwünscht“ oder „die Bevölkerung nicht ins Boot genommen“ seien nicht nur unzutreffend, „sondern sorgen leider auch für grundsätzliche destruktive Grundhaltung, negative Stimmung und Aufregung.“ Der Bürgermeister ruft dazu auf, „mit dieser so verhängnisvollen Tradition zu brechen, Denunzierung zu unterlassen.“

Es würde allen in Kirchhundem zum Vorteil gereichen, wenn jene etwas von Glaubwürdigkeit und Seriosität zurück gewännen, die sie verloren hätten.

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