Musikalischer Nachwuchs engagiert und virtuos

Olpe.  Wer sich trotz des sonnigen Frühlingswetters entschieden hatte, das Konzert der Nachwuchsorchester des Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Olpe zu besuchen, hatte eine gute Wahl getroffen.

Der musikalische Nachwuchs präsentierte sich engagiert, virtuos mit sehens- und hörenswerter Spielfreude. In dem Konzert präsentierten sich zwei junge Orchester, die den Eindruck vermittelten, dass ihre Qualitätsstandards über den Lern- und Übungsphasen junger Musiker hinausgehen.

Sowohl die Juniorstars, als auch die Junge Harmonie zeigten mit ihren ebenfalls noch jungen Dirigenten eindrucksvoll, wie viel Spaß sie an der Musik haben.

Abwechslungsreiches Programm

Davon überzeugten sich Eltern, Geschwister, Großeltern und Gäste gleichermaßen in der gut besuchten Stadthalle. Den Auftakt machten die Juniorstars unter Leitung von Hanna Stahl. Durch das abwechslungsreiche Programm der Juniorstars führte Hannah Schlüter, die dem Auditorium so manches wissenswerte über die Stücke erzählte. Wie bei den Großen wurde das Konzert mit einem Marsch eröffnet. In diesem Fall „The Prince of Denmark March“. Werke von Klees Vlak scheinen den Nachwuchsmusiker wie auf den Leib geschneidert zu sein. So war es auch kein Wunder, dass der niederländische Komponist, der einen großen Teil seiner rund 500 Werke insbesondere für Jugendblasorchester komponierte, gleich dreimal in der ersten Hälfte zum Vortrag kam.

„The young Explorer“ ist eine dreiteilige, musikalische Zeitreise. Mit diesem Projekt gibt Klees Vlak jungen Musikern einen Eindruck von der Entstehung einer Komposition und ihrer Entwicklung. Die ersten beiden Teile daraus wurden von den Juniorstars schön interpretiert. Da der zweite Teil eine feierliche Ouverture war, nahmen die Mädchen und Jungen zu dem einen Genrewechsel vor und wechselten zu einem Musical „The Beauty and the Beast“.

Zauber der Märchenwelt

Mit bleibender Spielfreude kam die Geschichte des jungen, kaltherzigen Prinzen, der sich in ein Biest verwandelte beim Publikum bestens an. Die emotionale Musik verzauberte die Gäste direkt. Vom Zauber der Märchenwelt entführte das Orchester die Gäste ins Land der Pharaonen und gab ein weiteres Werk von Klees Vlak zum Besten. Es folgte der „Fliegermarsch“ serviert von der Jungen Harmonie, unter Leitung Sören Wehn.

Wer seinen Blick gerade nicht auf die Bühne lenkte, war im Glauben, dass dort ein großes Orchester seine Instrumente erklingen lässt. Einfach beeindruckend.