Lustiges Durcheinander mit Lachgarantie

Für die einen Kaviar und Sekt, für die anderen Pellkartoffeln und Milch. Das kann nicht gut gehen.
Für die einen Kaviar und Sekt, für die anderen Pellkartoffeln und Milch. Das kann nicht gut gehen.
Foto: WP

Serkenrode..  Mit großer Begeisterung zeigten die Hobbyschauspieler am Samstag Abend bei der Premiere der Serkenroder Theatersaison das Lustspiel von Herbert Hollitzer „Kunigunde darf nicht sterben“. Kurzum wurde ein Teil der örtlichen Schützenhalle zum Theater umgebaut. Schon seit September wurde regelmäßig geprobt und das Ergebnis dieses immensen Einsatzes konnte sich am Samstag Abend wie gewohnt sehen lassen.

Hauskauf mit Folgen

Zum Inhalt: Das Ehepaar Hans-Dietrich und Eleonore-Marie Kellermann haben sich zu erstaunlich günstigen Konditionen einen alten Bauernhof im tiefen Sauerland gekauft.

Mit diesem neuen Domizil haben sie große Pläne. Durch Umbau- und Renovierungsmaßnahmen wollen sie für sich aus dem alten Gemäuer ein Refugium in der Ruhe und Abgeschiedenheit auf dem Lande, kurzum eine Wellnessoase, erstellen. Bei dem Kaufvertrag hat Herr Kellermann aber leider übersehen, dass darin für die alte Magd Kathi Reißzahn ein lebenslanges Wohnrecht eingetragen ist. Neben allerlei Kleingetier beherbergt der Hof auch noch das alte Hausschwein Kunigunde, das nach dem letzten Willen des verstorbenen Bauern hier ihr Gnadenbrot erhält und von der Magd Kathi versorgt wird. Die Kellermanns sind bemüht die Magd Kathi, die Kunigunde und das andere Viehzeug vom Hof zu bekommen, da das „Miteinander“ allerlei Probleme mit sich bringt. Während die „Reichen“ Kaviar und Sekt genießen hauen sich Magd und Knecht lautstark Pellkartoffeln und Milch hinein und das alles gemeinsam in einer Wohnstube! Dann ist da noch die „frische Landluft“. Gülle und Düfte aus dem Schweinestall lassen die feinen, neuen Besitzer fast wahnsinnig werden.

Hauen und Stechen

Der Kampf um Schwein Kunigunde, dem Auslöser der „Düfte“, hat begonnen, aber Kathi will sich und die Kunigunde aber nicht so einfach vertreiben lassen. Hilfe erhält sie durch ihren guten Bekannten Hubert Merk und ihre Nichte Steffi Reißzahn. Zwischen den beiden Parteien beginnt ein Ringen auf Hauen und Stechen. Das lustige Durcheinander rund um Schwein Kunigunde bescherte dem Publikum Kathi Reißzahn (Victoria König), Hans-Dietrich Kellermann (Thorsten Jagusch), Eleonore-Marie Kellermann (Gitta Güthe), Hubert Merk (Ferdinand Funke), Alex von Stetten (Tim Wullenweber) und Christine Korte als Steffi Reißzahn. Letztere ist in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Bühne.

Für Hilfe bei Texthängern sorgen in dieser Spielzeit die Souffleusen Petra Schmitt-Degenhardt, Heike Kathol, Christiane Bolzenius und Daniela Funke.

 
 

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