Klischees gehören in die Mottenkiste

Im Rathaus der Hansestadt Attendorn trafen sich in diesen Tagen die Mitglieder des „Girls'Day-Arbeitskreises“aus Schulen, Unternehmen und Behörden zur Vorbereitung auf die diesjährige Veranstaltung am 23. April 2015.
Im Rathaus der Hansestadt Attendorn trafen sich in diesen Tagen die Mitglieder des „Girls'Day-Arbeitskreises“aus Schulen, Unternehmen und Behörden zur Vorbereitung auf die diesjährige Veranstaltung am 23. April 2015.
Foto: WP
Im Rathaus der Hansestadt Attendorn trafen sich in diesen Tagen die Mitglieder des „Girls’Day“-Arbeitskreises.

Attendorn..  Im Rathaus der Hansestadt Attendorn trafen sich in diesen Tagen die Mitglieder des „Girls’Day“-Arbeitskreises.

Der „Girls’Day“ findet in diesem Jahr am Donnerstag, 23. April , statt. An diesem Tag sollen Schülerinnen ab der Klasse 5 Berufe vorgestellt werden, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Das sind insbesondere Berufe aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Handwerk und Informationstechnologie, in denen die Mädchen an diesem Tag praktische Erfahrungen sammeln können.

Der „Girls’Day-Mädchenzukunftstag“ ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,5 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2014 erkundeten rund 103 000 Mädchen-Angebote in Technik und Naturwissenschaften, mehr als 9000 Angebote von Unternehmen und Organisationen waren auf der Internetseite www.girls-day.deeingetragen.

In der Hansestadt Attendorn wurde 2011 der „Girls’Day-Arbeitskreis“ ins Leben gerufen. Seither treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von Attendorner Schulen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zum gemeinsamen Austausch und zur Netzwerkarbeit im Rathaus.

Ein Radar für Abgebote

Die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Attendorn, Marion Terschlüsen, koordiniert den „Girls’Day-Arbeitskreis“: „Der „Girls’ Day“ soll den teilnehmenden Mädchen zeigen, wie spannend die Arbeit in technischen Berufen ist und die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam machen.“

Auf www.girls-day.de können die Mädchen anhand des „Girls’Day-Radars“ nach Angeboten in ihrer Nähe suchen.

Einfach die Postleitzahl eingeben und schon werden im Umkreis von 5, 10, 20 oder 50 Kilometern „Girls’Day-Angebote“ angezeigt. Dann können sich die Mädchen je nach Vorgabe online oder telefonisch für die Veranstaltung anmelden.

Die Hansestadt Attendorn bittet die Attendorner Unternehmen, sich aktiv am „Girls’Day“zu beteiligen. Besonders die Firmen mit Arbeitsplätzen in den Bereichen Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften können ihre Angebote auf der „Girls’Day-Homepage“ veröffentlichen, um dann am 23. April die interessierten Schülerinnen in ihrem Betrieb zu begrüßen.

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