Kirchhoff Automotive investiert sechs Millionen Euro

Das Foto zeigt (vorne von links) Erol Kati, Bernward Droege, Mario Miguel-Buhs, Achim Herrmann, Alfons Albus, Rüdiger Müller und Dr. Jochen Kirchhoff sowie hinten von links Sven Voges, Tobias König, Andreas Haase, Arndt Günter Kirchhoff und Daniel Kramer
Das Foto zeigt (vorne von links) Erol Kati, Bernward Droege, Mario Miguel-Buhs, Achim Herrmann, Alfons Albus, Rüdiger Müller und Dr. Jochen Kirchhoff sowie hinten von links Sven Voges, Tobias König, Andreas Haase, Arndt Günter Kirchhoff und Daniel Kramer
Foto: Privat
  • Automobil-Zulieferer zieht positive Jahresbilanz
  • Umsatz in Attendorn und in der Gruppe steigt
  • Forschen für die automobile Zukunft

Attendorn.  Dank der weltweit guten Konjunktur und der stabilen Verkaufszahlen der Automobilindustrie wird der heimische Automobilzulieferer Kirchhoff Automotive, der weltweit knapp 9 000 Mitarbeiter beschäftigt, dieses Jahr beim Umsatz um über sieben Prozent zulegen und eine Summe von 1,45 Milliarden Euro erreichen.

Diese Zahlen nannte Firmenchef Arndt G. Kirchhoff anlässlich der Senioren- und Jubilarfeier im Attendorner Restaurant Himmelreich. „In Attendorn werden wir in 2016 mit 144 Millionen Euro 15 Prozent mehr Umsatz erlösen und über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, davon 37 Auszubildende“, so Kirchhoff.

Vielzahl neuer Produkte gestartet

Um den Standort Attendorn weiter zu stärken und die Kompetenzen zu erweitern, wurden in 2016 über 6 Millionen Euro investiert: Auf einer neuen Speed-Schweißzelle werden Radhausverstärkungen für den Audi A4 und A5 produziert. Ein optischer Laserscanner reduziert Messzeiten und bietet viele Analysemöglichkeiten. Eine Vielzahl neuer Projekte, unter anderem für VW, Porsche und Daimler wurden erfolgreich gestartet.

Forschung und Entwicklung

In 2016 gewonnene Aufträge sorgen laut Arndt G. Kirchhoff auch in naher Zukunft für eine hohe Auslastung der weltweiten Werke. Auch bei Kirchhoff Automotive beschäftigen sich bereits heute die Bereiche Forschung und Entwicklung mit Fragestellungen wie: E-Mobility, autonomes Fahren, Tempolimit, Leichtbau und CO2-Reduzierung. „Diese Themen nehmen entscheidenden Einfluss auf unsere zukünftigen Autos und dementsprechend auch auf unsere Produkte und deren Herstellungsprozesse. Eine Herausforderung, die wir gerne annehmen“, führte Arndt G. Kirchhoff aus.

Das Unternehmen investierte an vielen Standorten in neue hoch- und vollautomatisierte Fertigungstechnologien. In Shenyang ist im Herbst das zweite Presswerk in China in Betrieb gegangen, mit einem neuen Verkaufsbüro in Seoul, Südkorea, soll vor allem der Kontakt zu dortigen Kunden vertieft werden.

In Gniezno, Polen, hat im Herbst ein neues Werk den Serienbetrieb aufgenommen. Darüber hinaus ging die fünfte Presshärtelinie im polnischen Gliwice an den Start. Im ungarischen Esztergom wurde ein neues Logistikzentrum eingerichtet und die Infrastruktur verbessert.

Langjährige Mitarbeiter geehrt

Im weiteren Verlauf des Abends ehrte Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff die Mitarbeiter besonders, die auf eine langjährige Betriebszugehörigkeit bei Kirchhoff Automotive Deutschland zurückblicken können. Bereits 25 Jahre dabei sind: Erol Kati, Bernward Droege, Mario Miguel-Buhs, Achim Herrmann, Alfons Albus, Rüdiger Müller, Sven Voges, Tobias König, Christos Kostas, Saadet Cakir, Alfred Christoph, Suleyman Gülmen, Luciana Trausi, Winfried Halbe und Kemal Atasoy.

Ernst-Wilhelm Geltch und Winfried Bayer können dieses Jahr sogar ihr 35jähriges Betriebsjubiläum feiern.

Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff dankte allen herzlich für ihre langjährige Treue und ihren Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens.

 
 

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