Junge Forscher sahnten bei „Jugend forscht“ ab

Di.
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Foto: WP

Lennestadt/Dortmund.  Erfolgreich kehrten die jungen Forscher des Städtischen Gymnasiums vom regionalen „Jugend forscht“-Wettbewerb in Dortmund zurück.

Marion und Evelin Linder gewannen mit ihrem Projekt „Die mutagene Wirkung von Handystrahlung“ den 3. Platz im Fachbereich Biologie. Die beiden Schülerinnen untersuchten, ob die umstrittenen Handystrahlen wirklich gefährlich sind. Ihre Resultate sind nicht beruhigend: Bei ihren mikrobiologischen Forschungen am „Haustier der Genetiker“, dem Darmbakterium Escherichia coli, entdeckten sie tatsächlich Hinweise auf eine erhöhte Mutationsrate.

Damit scheinen weitere Forschungen nötig zu sein, um festzustellen, ob die Handys vielleicht das Krebsrisiko erhöhen. Motiviert durch ihr erfolgreiches Abschneiden wollen die Zwillinge ihr Projekt trotz des nahenden Abiturs über ihre Schulzeit hinaus am GymSL fortsetzen.

Die Gruppe Steffen Remmert, Marc Schmitte und Felix Hebbeker gewann mit ihrem Projekt „Steigerung der Produktionseffizienz von Purpurbakterien mit Hilfe der abiotischen Faktoren Licht und Wärme“ den Sonderpreis für erneuerbare Energien.

Sie untersuchten, wie sich die Produktionseffizienz von Wasserstoff durch Purpurbakterien steigern ließe. Dazu setzten sie eine sogenannte Winogradsky-Säule an (lauwarmer Teichschlamm, Hackfleisch und Gips sowie diverse Reagenzien) und züchteten darin Purpurbakterien. Diese produzierten Wasserstoffgas, das beim Verbrennen nur umweltfreundlichen Wasserdampf freisetzt und daher als Energieträger der Zukunft gehandelt wird.

Die Gruppen mussten einen Vortrag über ihr Projekt halten und sich anschließend den kritischen Fragen der Jury stellen. Später wurden die Projekte der Öffentlichkeit präsentiert.

 
 

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