Immer schneller, immer weniger Fehler

Unser Foto zeigt die Löschgruppe Heggen bei technischer Hilfeleistung mit Menschenrettung. Das Gerüst stellte das THW zur Verfügung.
Unser Foto zeigt die Löschgruppe Heggen bei technischer Hilfeleistung mit Menschenrettung. Das Gerüst stellte das THW zur Verfügung.
Foto: WP

Hünsborn..  Mario Fuhlen, stellvertretender Kreisbrandmeister, war am Ende des Tages durchweg zufrieden: „Es hat alles hervorragend geklappt. Der Übungsstand und die Ergebnisse sind sehr gut. Unsere Leute werden immer schneller, die Fehlerquoten immer geringer.“

265 Einsatzkräfte

Am Samstag stellten sich die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Olpe dem alljährlich stattfindenden Leistungsnachweis, der längst zum festen Bestandteil im Jahresprogramm gehört. Von den 48 Löschgruppen und -zügen zeigten 26 mit zusammen 265 Einsatzkräften ihr Können: aus Attendorn, Bamenohl, Drolshagen, Elspe, Ennest, Finnentrop, Grevenbrück, Heggen, Hünsborn, Hofolpe, Iseringhausen, Kirchhundem, Lenhausen, Oberelspe, Oedingen, Ostentrop, Schönholthausen, Serkenrode und Wenden. Ausrichter auf dem Gelände der Firma Weber-Haus war der Löschzug Hünsborn, der keine Mühen gescheut hatte, um den richtigen Rahmen zu schaffen. Wendens Bürgermeister Peter Brüser lobte das Engagement. „In Anbetracht der sowieso schon anfallenden Arbeit ist es keine Selbstverständlichkeit.“

Dienstvorschriften

Nach den Richtlinien des Landesfeuerwehrverbandes verfolgt der Leistungsnachweis den Zweck einer intensiven Ausbildung der Feuerwehrangehörigen innerhalb der Gruppe und dient der Vermittlung der Kenntnisse der Feuerwehrdienstvorschriften, der Erhöhung der Schnelligkeit bei Einsätzen, der sicheren Handhabung der Geräte, der körperlichen Leistungssteigerung sowie auch der Stärkung des Kameradschaftsgeistes.

Unter den kritischen Augen erfahrener Schiedsrichter war es ein sportlicher Wettkampf der Feuerwehren mit Bewertung der Teams, wobei Fehlerpunkte und Zeit nach einem ausgeklügelten System – so kostet ein Fehlerpunkt 45 Sekunden – entscheiden. Zu dem Aufgabenspektrum bei den insgesamt fünf Übungen gehörten Löschangriffe und technische Hilfeleistung mit Menschenrettung, das Anlegen von Knoten und Stichen sowie ein schriftlicher Theorie-Teil. „Den Feuerwehrmann von früher gibt es nicht mehr, nur noch den Allrounder. Er muss alles können“, so Fuhlen, der ebenso wie Bürgermeister Brüser seinen Dank an die Hünsborner Wehrleute richtete.

30. Leistungsnachweis

Zweifelsohne: Die Feuerwehren des Kreises Olpe hatten sich gut auf den anspruchsvollen Leistungsnachweis vorbereitet. Am besten schnitt der Löschzug 2 aus Attendorn ab.

Sozusagen gewonnen hatte aber noch ein einzelner Feuerwehrmann: Hauptbrandmeister Uwe Menzebach (59) aus Serkenrode absolvierte - ohne Unterbrechung - seinen 30. Leistungsnachweis.

 

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