Hüppcherhammer wird zum Verkaufsschlager

Olpe/Drolshagen..  Alles im „grünen Bereich“ konnte der stellv. Geschäftsführer des interkommunalen Gewerbeparks „Hüppcherhammer“, Rainer Lange, dem Olper Stadtrat mitteilen. Lange stellte den Jahresbericht 2013 (einstimmig abgesegnet) und den Ausblick 2014 für den in den Ruhestand getretenen Elmar Heller vor (siehe Infobox).

Lange zog ein weitgehend positives Fazit: „2013 konnte die Gesellschaft erstmals Erlöse aus Grundstücksverkäufen realisieren - in Höhe von 317 165 Euro. ..... Der Wirtschaftsplan für das Wirtschaftsjahr 2014 sieht die Veräußerung von Gewerbeflächen in einer Größenordnung von rund 28 000 Quadratmeter vor und geht von einem dabei zu erzielenden Verkaufserlös ... von 1 394 000 Euro aus.“

Weitere Kaufanträge

Das sei aber, so Lange optimistisch, noch nicht alles: Weitere Kaufanträge lägen vor, so dass der Aufsichtsrat bereits weiteren Grundstücksverkäufen zugestimmt habe - Gesamtvolumen: 34 283 Quadratmeter. Alles in allem rechne die GmbH (74 Prozent Olpe/ 26 Prozent Drolshagen), Ende des Jahres mit einer verkauften Fläche von rund 42 000 qm.

Ende schon in Sicht

Lange im Gespräch mit unserer Zeitung: „Dann wäre bereits ein Drittel des ersten Bauabschnitts veräußert.“ Wenn das in den beiden kommenden Jahren ebenso vonstatten gehe, wäre man schon wieder in der Situation, nichts anbieten zu können, „wenn interessante Unternehmen auf uns zukommen.“ Das sei nicht aus der Luft gegriffen, denn: „Wir haben in diesem Jahr weitere, sehr gute und spannende Gespräche geführt.“ Allerdings gebe es beim einen oder anderen Interessenten unterschiedliche Planungsstände.

Bedeute im Klartext: Sollte das Kaufinteresse sich tatsächlich so positiv weiterentwickeln, müsse man sich zeitnah mit der Erschließung des zweiten Bauabschnitts beschäftigen.

Was die Stadt Olpe und ihr Planungsamt mit Winfried Quast, gleichzeitig neuer Chef der Gewerbepark GmbH, bereits tun. Quast im Gespräch mit unserer Zeitung: „Wir haben das im Blick, derzeit laufen Grunderwerbsverhandlungen.“

Sollten die weitgehend abgeschlossen sein und sich der Verkauf der Grundstücke im ersten Bauabschnitt weiter so positiv gestalten, dann, so Quast, „beginnen wir konkret mit der Realisierung des Bebauungsplans für den 2. und 3. Abschnitt“.

Ein Plan für zwei Bauabschnitte

Für diese beiden Abschnitte solle es nur einen gemeinsamen Plan geben. Die Fläche belaufe sich auf rund 180 000 Quadratmeter, wobei das nicht der später bebaubaren Grundstücksfläche gleichkomme.

Auf das Zeitfenster angesprochen, meinte Quast: „Beim ersten Bauabschnitt hatte der Stadtrat den Bebauungsplan 2008 beschlossen, im Sommer 2013 waren die Erschließungsarbeiten fertig. Das muss beim 2. und 3. Bauabschnitt aber nicht zwingend genau so lange dauern.“

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