Holger Mertin schlägt mit Perkussions-Instrumenten Brücke zur Vergangenheit

Olpe..  Der gebürtige Olper und Multiperkussionist Holger Mertin komponiert die Musik für die WDR 5 – Radioproduktion „14 Tagebücher des Ersten Weltkriegs“.

Vor 100 Jahren zogen die Armeen Europas in den Ersten Weltkrieg. Anlässlich dieses historischen Datums hat der WDR eine Hörfunkserie produziert, die die Erlebnisse unterschiedlicher Zeitzeugen während der folgenden Kriegsjahre lebhaft und eindrucksvoll schildert. In ihren Tagebuchaufzeichnungen erzählen österreichische Bauern, deutsche und französische Soldaten, britische Helferinnen, deutsche Hausfrauen und die Künstlerin und Mutter Käthe Kollwitz von ihrem Schicksal und zeichnen somit den oft düsteren Kriegsalltag in all seinen Facetten nach.

Zum Leben erweckt werden diese historischen Dokumente durch das einfühlsame Spiel des Perkussionisten Holger Mertin, der die Lesung der Tagebücher mit seinem außergewöhnlichen Instrumentarium begleitet. Mithilfe von zeitgenössischen Perkussion-Instrumenten wie Rahmentrommeln, dem gongartigen ‚Tamtam‘ oder dem röhrenbesetzten Waterphone schafft Mertin Klangwelten, die die Stimmungen der Erzählungen auf subtile Weise wiedergeben. Musikalisch ergänzt werden Mertins Perkussion-Sounds von der Barocksängerin Maria Jonas, die neben der gemeinsam komponierten Titelmelodie auch historische Soldatenlieder vorträgt. Diese originelle Kombination aus geschichtlichen Aufzeichnungen, Perkussionmelodien und historischem Gesang schlägt nicht nur eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sondern erzeugt ebenso ein beeindruckendes Hörerlebnis.

Die sechsteilige Hörfunkserie 14 Tagebücher des Ersten Weltkriegs wird jeweils sonntags noch bis zum 13. April von 7.30 bis 8 Uhr sowie von 22.30 bis 23 Uhr auf WDR 5 ausgestrahlt.

Zudem wird Holger Mertin mit seiner Konzertreihe ‚Drums and More‘ im nächsten Jahr in seiner Heimatstadt Olpe auftreten.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen