Großes Lob für ehrenamtliches Engagement

Hützemert.  Anlässlich des Patronatsfestes „Mariä Geburt“ wurde das 150-jährige Bestehen der Hützemerter Kapelle gefeiert. Das Wahrzeichen des Dorfes war im Jahr 1863 fertiggestellt und am Geburtstag Mariens geweiht worden.

Der Ehrentag wurde zunächst mit einer heiligen Messe begangen, die von Pfarrer Markus Leber und Pastor Reinhold Albus zelebriert wurde. Zur besonderen Feierlichkeit der Messe trugen die Olper Blasmusikfreunde und der Frauenchor Hützemert bei, die den Gottesdienst musikalisch mitgestalteten.

Menschen, die ein Geschenk sind

„Es gibt Menschen, die sind ein Geschenk!“, hieß es in der Predigt von Markus Leber, in der er Marias Treue und Ergebenheit als Beispiel und Ermutigung für jeden Christen hervorhob. Er zeigte dabei Parallelen zwischen der Gottesmutter und all jenen auf, die auch heute noch den Glauben weitergeben und sich für das Gemeindeleben einsetzen. In diesem Zusammenhang dankte der Drolshagener Pfarrer auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der ganzen Gemeinde.

Trotz der schlechten Wetterprognosen hatten sich gut 150 Gläubige an dem kleinen Gotteshaus eingefunden. Und während der Messe sollte Petrus ihnen zunächst auch hold bleiben. Gleich nach dem Schlusslied setzte dann allerdings der gemeldete Regen ein. Doch das konnte niemanden mehr abschrecken, denn die Örtlichkeiten für den gemütlichen Teil des Abends waren ausreichend überdacht.

Für zünftige Stimmung sorgten dabei einmal mehr die Olper Blasmusikfreunde, auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Mit ausgelassenen Stunden in Hützemerts „Altstadt“ klang das Kapellenfest dann aus.

Scheune zur Verfügung gestellt

Großer Dank für die gelungenen Feierlichkeiten gebührt Daniel Grütz, Josef Schürholz und Michael Grütz, die den Löwenanteil der Arbeiten leisteten. Und auch Jürgen und Monika Gipperich verdienen besondere Anerkennung, weil sie für den gemütlichen Teil ihren Hof und ihre Scheune zur Verfügung stellten.