Gesamtkonzept des Bahnhofs Altenhundem hat Jury überzeugt

Großer Bahnhof vor dem Bahnhof. Vertreter von Bahn, Stadt Kreis etc. weilten gestern zur Auszeichnung des Altenhundemer Bahn-Haltepunkts in Lennestadt. Auch Bahnchef Grube stattete dem Bashnhof einen Besuch ab.
Großer Bahnhof vor dem Bahnhof. Vertreter von Bahn, Stadt Kreis etc. weilten gestern zur Auszeichnung des Altenhundemer Bahn-Haltepunkts in Lennestadt. Auch Bahnchef Grube stattete dem Bashnhof einen Besuch ab.
Foto: WP
Der Bahnhaltepunkt in Lennestadts City wurde als erster Bahnhof in Südwestfalen mit dem Prädikat „Kundenfreundlicher Bahnhof“ ausgezeichnet.

Altenhundem..  Großer Bahnhof für den Bahnhof in Altenhundem. Der Bahnhaltepunkt in Lennestadts City wurde gestern Morgen als erster Bahnhof in Südwestfalen mit dem Prädikat „Kundenfreundlicher Bahnhof“ ausgezeichnet.

Die Prämierung fand auf Initiative des Verkehrsclubs Deutschland, Kreisverband Siegen-Wittgenstein und Olpe, des Fahrgastverbandes „ProBahn“ und des Arbeitskreises Schienenverkehr Südwestfalen statt. Die Jury überzeugt das Gesamtkonzept: persönliche Beratung beim Fahrkartenverkauf, eine ansprechende Gastronomie, höhengleicher Zugang vom Bahnsteig in den Zug, Barrierefreiheit und bequeme Einstiege durch hohe Bordsteinkanten auch an den Busabfahrplätzen, Blindenleitlinien, übersichtliche Haltestellen- und Funktionspläne waren die wichtigsten Pluspunkte.

In den Grußworten wurden die gute Kooperation zwischen der Stadt, der Bahn und den Bürgern gelobt und das Engagement aller Beteiligten hervor gehoben. Horst Günter Linde (Arbeitskreis Schienenverkehr) sagte: „Ich wünsche mir so ein Engagement auch wo anders.“ Landrat Frank Beckehoff lobte die gelungene Verknüpfung von Bus, Bahn und Individualverkehr bei 1350 Nutzern am Tag.

3,84 Mio. Euro investiert

In den letzten Jahren waren insgesamt 3,84 Millionen Euro in den Bahnhaltepunkt investiert wurden. Bürgermeister Stefan Hundt hob bei der Umsetzung des Projektes das gemeinsame Handeln unter Bündelung aller Kräfte hervor. Der Bahnhof sei heute Visitenkarte der Stadt. „Mitte Dezember wird auch der Grevenbrücker Bahnhof eröffnet. Sie sehen, uns sind die Bahnhöfe was wert“, so Bürgermeister Hundt. Dorothee Wasel, Leiterin Bahnhofsmanagement, bedankte sich für das Engagement der Stadt.

Petra Heimes, Chefin des Bistros „DB“ im Bahnhof, bedankte sich bei der Stadt für den Mut der Stadt das Gebäude zu kaufen und umzugestalten. Gerade das Bistro Heimes ist laut Achim Walder, (ProBahn) ein Glanzstück. „Reisende und Besucher erhalten Tipps für Reise- und Wanderrouten und die Mitarbeiterinnen haben für jeden Gast ein freundliches Wort.

Eisenbahn-Nostalgie

Die Modelleisenbahn, die unter der Cafedecke ihre Runden dreht, betone die Harmonie von Café und Bahnhof so Achim Walder. Er blickte auch auf die Zeiten zurück, bevor der Bahnhof wie Dornröschen aus seinem Schlaf erwachte.

Der Bahnhofsvorplatz überzeuge zudem durch überdachte Fahrradständer und Infovitrinen. Eine gute Gelegenheit für Petra Heimes die neuesten Planungen vorzustellen. Nachdem das Reisebüro umgezogen ist, soll – integriert in das bauliche Konzept des Gebäudes - das Café um eine Eisdiele erweitert werden. Die Eröffnung ist Anfang nächsten Jahres geplant.

Nach der Ehrung besuchte auch Bahn-Chef Rüdiger Grube den Bahnhof. Grube nutzte einen Besuch bei der Firma Mennekes für den Abstecher nach Altenhundem.

 
 

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