Gerlinger Schützenbrüder sind sich einig

Gerlingen..  Elf Tagesordnungspunkte hatten die Mitglieder der St. Antonius Schützenbruderschaft Gerlingen im Rahmen ihrer Generalversammlung zu behandeln. Los ging es positiv mit den von den Oberleutnants Bertram Sohler und Christian Willmes vorgetragenen Berichten über das vergangene Jahr und die Kassenlage. Daher erfolgte die Entlastung des Vorstands folgerichtig einstimmig.

Der zur Wahl stehende Brudermeister Klaus Welter wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ebenso eindeutig ging es bei den Wahlen zur Leitung der Finanzabteilung (Christian Willmes), der Festabteilung (Bernd Avenarius) und der Kulturabteilung (Holger Grebe) weiter. Keine einzige Gegenstimme, keine Enthaltung bei allen Wahlen.

Der Vorstand wurde von den Mitgliedern beauftragt, die Festwirtschaft und die Festmusik für 2016 zu organisieren.

Tradition vor Mode

Major Markus Dornseifer sowie Hauptmann Ansgar Bieker und Oberleutnant Holger Grebe nahmen die Ehrungen vor. Dornseifer betonte, dass „Treue zu einer Sache“ ein hohes Gut sei. Stets dem Zeitgeist hinterher laufen und immer nur die neueste Mode mitmachen, das könne jeder. Einem Verein über Jahrzehnte die Treue zu halten sei die Stärke und das Pfund, mit dem man wuchern könnte.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden: Günter Grebe, Josef Langenbach, Hubert Selter und Walter Schneider. Seit 40 Jahren Gerlinger Schützenbrüder sind Ferdinand Köhler, Paul Müller, Thomas Quiter, Dieter Sondermann, Rolf Schmidt und Helmut Stahl.

Vor 25 Jahren traten in die Bruderschaft ein: Peter Beringhof, Ulrich Butzkamm, Christoph Klein, Thomas Rademacher, Horst Vinzenz und Lutz Zimmer.

Lars Büdenbender forderte den Vorstand auf, über eine moderate Beitragserhöhung nachzudenken. Kosten und Aufwendungen in den letzten Jahren seien stetig gestiegen und mit „ein paar Euro mehr an Beitrag“ täte man keinem weh. Der Vorstand der Gerlinger Bruderschaft will das Thema diskutieren und gegebenenfalls im kommenden Jahr auf die Tagesordnung setzen.

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