Gebirgsverein feiert 125. Geburtstag

Oberhundem..  Die Überraschung war gelungen: Im gutbesuchten Haus des Gastes überreichte Bürgermeister Andreas Reinéry am Samstag die Eichendorff-Plakette an den Vorsitzenden der SGV-Abteilung Oberhundem, Jürgen Röver. Sie wird an einen in besonderer Weise um die Pflege und Förderung des Wanderns, des Heimatgedankens und des Umweltbewusstseins verdienten Wander- und Gebirgsverein, der auf mindestens 100-jähriges Bestehen zurück blickt, verliehen.

Zuvor sagte das Gemeindeoberhaupt im Rahmen der kleinen Feierstunde zum 125-Jährigen der SGV-Abteilung, dass er selber ein Wanderfreund und der Sauerländer Gebirgsverein in Sachen Wandern weltweit das Maß der Dinge sei. In Oberhundem und in der Gemeinde Kirchhundem sei der SGV eine Familie und gerade das Wandern verbinde.

Auszeichnung für alle Mitglieder

Jürgen Röver bedankte sich für die Plakette und betonte, dass sie eine Auszeichnung für alle Mitwirkenden von der Gründung bis heute sei. Claudia Schmitz, Vizepräsidentin des SGV-Hauptvereins, begrüßte die Gäste mit einem fröhlichen „Frisch Auf“ und sagte, dass die SGV-Abteilung Oberhundem auf eine unfassbar lange Geschichte zurück blicke. „Würde man alle Geschichten zusammen tragen, käme ein Buch dabei heraus“, so Schmitz. Reinhard Heer, Vorsitzender der SGV-Region Südsauerland: „Wir sind nicht nur ein Wanderverein, sondern machen eine ganze Menge. Es ist die Liebe zur Natur, die Geselligkeit, der Einsatz für die Gemeinschaft, die Pflege der Wanderwege und vieles mehr.“ Dem SGV Oberhundem sprach Heer seinen Respekt aus und betonte, dass man das nicht alleine schaffe, sondern viele brauche, die mitmachen. „Eines müsst ihr noch schaffen: Euren Bürgermeister als Mitglied gewinnen.“ Das war schon geschehen und auch Schützenvereinsvorsitzender Uli Rameil wurde als neues Mitglied registriert.

In Bezug auf das 200-jährige Bestehen des Kreis Olpe 2017 erklärte Heer, dass die 18 Abteilungen der Region gemeinsam etwas auf die Beine stellen wollen. Uli Rameil gratulierte im Namen der Vereine und sagte, dass es nicht das Ziel sei, neue Vereine zu gründen, sondern die vorhandenen mit Leben zu erfüllen. „Wir müssen daran arbeiten, dass Oberhundem ein wanderbares Ereignis bleibt. Ich wünsche mir, dass die Idee und die Ideologie in Zukunft gehalten werden.“

 
 

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