Fast jeder Schuss in Maumke ein Treffer

Ein Hoch auf die neuen Maumker Majestäten: das Königspaar Julian Finke und Steffi Steffer (2.und 3. v.l.) sowie das Kaiserpaar Peter und Claudia König (rechts). Daneben die Offiziere.
Ein Hoch auf die neuen Maumker Majestäten: das Königspaar Julian Finke und Steffi Steffer (2.und 3. v.l.) sowie das Kaiserpaar Peter und Claudia König (rechts). Daneben die Offiziere.
Foto: Nicole Voss
Der neue König Julian Finke sprang vor Freude Schießmeister Stefan Struck um den Hals.Bereits im Vorfeld des Schützenfestes zählte er zu den hoch gehandelten Kandidaten um die Königswürde.

Maumke..  Bereits im Vorfeld des Maumker Schützenfestes zählte Julian Finke zu den hochgehandelten Kandidaten um die Königswürde. Der 40-Jährige machte kein Hehl daraus, dass er es auf die Kette abgesehen hatte und er holte sie sich auch - aber erst nach einem spannenden Duell mit seinem hartnäckigen Kontrahenten, dem Vereinsvorsitzenden Christopher Scheele.

Für Julian Finke fing das Schießen gut an. Gleich mit seinem ersten Schuss holte sich der Betriebswirt das Zepter. Als die Insignien zugunsten von Andreas Struck (Apfel) und Stefan Struck (Krone) zu Boden gefallen waren, lichtete sich das Feld der Anwärter. Das beharrliche Duo schenkte sich nichts.

Rasender Puls

Fast jeder Schuss ein Treffer, lautete die Devise. So manches Mal ging ein Raunen durch die Menge, als wieder ein Stück Holz zu Boden fiel und wider Erwarten immer noch etwas übrig blieb. Die Erlösung brachte der 80. Schuss. Julian Finke sprang vor Freude Schießmeister Stefan Struck um den Hals und die Riege der Gratulanten bahnte sich den Weg zum Schießstand.

Zu seiner Königin erkor sich er 40-Jährige seine Lebensgefährtin Steffi Steffer, deren Puls noch immer Höchststand hatte. Die Qualitätsmanagement-Beauftragte fasste die spannenden Momente so zusammen: „Ich hätte fast eine Herzattacke bekommen.“ Zu seinen Hobbies zählt das neue Königspaar das örtliche Wagenbauerteam „Maumke goes Karneval“ und die Korporalschaft „Unterdorf“, in der Julian Finke im Orga-Team mitwirkt.

Bei der Jungschützen legten zunächst neun Bewerber auf den Aar an. Das Feld lichtete sich, als Fabian Linn (Krone), Philipp Schulte (Zepter), Nick Hoffmann (Apfel) geschossen hatten Maurice Kremer mit dem 35. Schuss einen Flügel zu Boden katapultierte. Übrig blieben Fabian Linn, Philipp Schulte und Patrick Stahl. Stahl setzte sein Vorhaben, Jungschützenkönig zu werden, mit dem 86. Schuss um, hatte seine Regentschaft ebenfalls geplant und mit seiner Mitregentin Paulina Kneer die Vorbereitungen getroffen.

Der Azubi zum Werkzeugmechaniker bei der Firma Schneider in Maumke war unter den drei neuen Majestäten der einzige aus der Korporalschaft Oberdorf.

Die dritte neue Majestät, Peter König, hatte ihre fünfjährige Regentschaft nicht geplant und sorgte gemeinsam mit Julian Finke dafür, dass der Bilsteiner Weg zurecht in Majestätenweg umbenannt wurde. Mit dem 53. Schuss schrieb der 53-Jährige die Kaiserformel „Pro Lebensjahr ein Schuss“ und sorgte für eine Überraschung. Im fairen Wettkampf gegen Thorsten Scheele und Heinz Feder mache der Techniker alles klar. Der König des Jahres 2012 wählte sich seine Frau Claudia, die er just im Juli heiratete, zu seiner Mitregentin. Der Apfel ging an Heinz Feder, das Zepter schoss Reinhard Schöttler und die Krone Bernd Schmitz.

Im Anschluss an die Proklamation des neuen Kaiser standen die Ehrungen auf dem Programm. Mit der zweiten Ordensstufe des SSB für besondere Verdienste wurden Fahnenoffizier Markus Kebben und Offizier Thorsten Scheele geehrt. Den Orden für Verdienste erhielt Christopher Scheele. Schießmeister Stefan Struck; der ausgeschiedene Kaiser und Fähnrich Thomas Schulte wurden zu Oberleutnanten befördert.

 
 

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