Erweiterung des Metallwerks "Ohm & Häner" möglich

Dahl/Friedrichsthal.. Grünes Licht gab es im Olper Bauausschuss für die Betriebserweiterung des Metallwerks „Ohm & Häner“ in Dahl/Friedrichthal.

Die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes in ein Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Unterbringung eines Metallwerkes“ wurde in dem politischen Gremium einstimmig befürwortet.

Nach und nach hatte das Metallwerk am Standort „Im Grüntal/Siege Weiste“ in den vergangenen 45 Jahren seinen Betrieb ausgebaut und zuletzt die Kapazitätsgrenzen erreicht bzw. auch überschritten. Da kein rechtswirksamer Bebauungsplan vorlag, konnten keine baulichen Erweiterungen mehr vorgenommen werden. Nachdem die Neuaufstellung des Bebauungsplanes aufgrund der Auswirkungen der Wirtschaftskrise zunächst aufgeschoben worden war, ist das Metallwerk nach dem Anziehen der Konjunktur im vergangenen Jahr jetzt wegen der beengten Räumlichkeiten dringend auf Erweiterungsmöglichkeiten angewiesen.

„Vorrangiges Ziel ist es, den Standort des Metallwerkes Ohm und Häner planerisch abzusichern und eine mit dem immissionsschutzrechtlichen Schutzanspruch der umgebenden Wohnbebauung zu vereinbarende Erweiterung zu ermöglichen“, so die Olper Verwaltung.

Das Plangebiet ist 10,7 Hektar groß. Die Pläne von „Ohm & Häner“ sehen den Bau einer neuen Putzerei und einer neuen Gießerei mit Nebenanlagen sowie die Erweiterung der Dreherei vor. Geplant sind zudem der Bau eines weiteren Betriebsgebäudes mit einer Grundfläche von 9000 Quadratmetern und nördlich der heutigen Werkszufahrt Siege Weiste ein weiteres Reservegebäude. Auch eine Verbesserung der internen Erschließung (Stellplätze für die Mitarbeiter) ist vorgesehen.

Dabei handelt es sich um eine langfristige Planung des Unternehmens. Diese würde „Ohm & Häner“ insgesamt fast eine Verdreifachung der Betriebsfläche ermöglichen. Derzeit stehen die Gebäude auf einer Gesamtfläche von 12 000 Quadratmetern. Diese könnte dann bis maximal 35 400 Quadratmeter erweitert werden.

Erforderlich ist für die Betriebserweiterung auch ein Lärmschutzwall. Dieser soll vor allem dem Schutz der Nachbarschaft und der angrenzenden Wohnbebauung dienen. Die Anlieger sollen noch in diesem Jahr in einer Bürgerversammlung informiert werden.

 
 

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