Erste Frau im Kreistag

1963 17. April in Elben wird die „Dr.-Caspar-Klein-Volksschule” eröffnet.

1958 18. April Einweihung der St. Engelbertschule in Attendorn.

1928In Olpe werden zum ersten Mal in der Oberschule Abiturienten entlassen.

1279 19. April Fretter wird erstmals erwähnt.

1973starb Lehrer i.R. Theodor Bergmann (75) aus Rhode. der sich in der Erforschung der Heimatgeschichte hoch verdient gemacht hat.

1916 20. April Geburtstag von Elsbeth Rickers zu Wenden, die sich zeitlebens für sozialschwache Menschen und Heimatvertriebene im Kreise Olpe einsetzte, war 1969 bis 1985 im Düsseldorfer Landtag,

Als Kriegswitwe, der Mann Leutnant Karl Rickers seit 1945 im Osten vermisst, mit zwei Kindern aus Leipzig zurück nach Wenden, engagierte sich als Krankenschwester in den ehemaligen Baracken für die Zwangsarbeiter, in denen Hunderte von Flüchtlingen einquartiert waren. Mit Hilfe ihres politischen Engagements ermöglichte sie die ersten öffentlich geförderten Kindergärten in ganz Nordrhein-Westfalen.

1964 wählte man sie als erste Frau in den Kreistag, Initiatorin zahlreicher caritativer Einrichtungen starb sie 98-jährig, ausgezeichnet mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Päpstlichen Ritterorden des Hl. Sylvester.

1945 20. April Pfarrvikar Josef Lewe, Albaum, der seinen Zögling Theologiestudent Hubert Müller aus Albaum ausgebildet hatte, starb am 15. April 1945 oberhalb von Flape im Kugelhagel von Amerikanern, als er auf dem Heimweg war. Für ihn errichtete sein Seelsorger am 20. April 1945 ein hohes Gedenkkreuz, das noch heute daran erinnert. Es steht am alten Kirchweg von Kirchhundem zur Wallfahrtskirche Kohlhagen.

1985 21. April 125-jähriges festliches Jubiläumsfest des MGV Concordia Förde.

1996 22. April Dr. med Lothar Schwartz, der1968 die Urologische Abteilung im St. Josefs-Hospital zu Altenhundem gegründet hatte, und als erster Urologe im Kreise Olpe eine Praxis eröffnete, stirbt im Alter von 68 Jahren.

1945 23. April Olpes Bewohner werden noch einmal in einen großen Schreck versetzt, als die britische Militärregierung befahl, bis zum Nachmittag die Betriebsräume der Metallwerke Eduard Müller für ehemalige russische Zwangsarbeiter, die inzwischen viele Häuser in der Kreisstadt ausplünderten, wohnlich einzurichten. Hinter diesem Befehl stand die Drohung, sonst diese in der Stadt privat einzuquartieren. Olpes Bürger schafften das Wunder, allerdings konnten sie nur 700 Betten im Werk aufstellen.

1986 24. April anläßlich der 150. Wiederkehr des Geburtstages von Caspar Berens, wird für den „Sohn armer Leut” in Kruberg an der St. Antonius-Kapelle seines Heimatdorfes eine Gedenktafel angebracht. Das weltbekannte Kolpinglied Caspar Berens, „S‘ war einst ein braver Junggesell, er lebe ewig hoch”, wird in vielen Sprachen auch heute noch gesungen. Er hatte viele Gesellenvereine gründet und ein Kloster.

1931 25. April Geburtstag des Heimathistorikers Theo Schneider, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Grevenbrück, der heimatkundliche und heimatpflegerische Arbeiten von unermesslichen Wert für die Bürger schuf.

1973wird in Attendorn das neue Haupschulgebäude im Schwalbenohl seiner Bestimmung übergeben.

1985 Bei der Neugestaltung des Marktplatzes in Wenden wird ein aus Bruchsteinen gemauerter sieben Meter tiefer Brunnen aus dem Jahr 1714 entdeckt.

1989 Tag der Gründungsversammlung des Museumsvereins Wendener Hütte.

1311 26. April Ortsjubiläum des Dorfes Olpe an der Bigge. Am 26. April 1911 feierten die Bürger das 600-jährige Bestehen der Stadt an der Spitze der Ehrengäste „seine Durchlaucht der Oberpräsident Prinz von Ratibor und Corvey – vor den Augen Tausender von Zuschauern zog ein farbenprächtiger Festzug vorbei. Zwei Herolde bildeten die Spitze. Der Kriegerverein hat schauspielerisch begabte Mitglieder als kurkölnische Musketiere und gepanzerte Pappenheimersche Reiter im Festzug. Fabrikant Joseph Hundt (1836-1914) und der Hugo Ruegenberg (1850-1920) werden zu Ehrenbürger der Stadt Olpe ernannt”, so berichtet das Sauerländischen Volksblatt.

675 Jahre Jahre später wurde dieser Geburtstag in der Kreisstadt in einer Festwoche gebührend gefeiert.

1986 Den Grundstein für eine eigene Begegnungsstätte legen die evangelischen Christen in Wenden.

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