Drolshagener Senioren-Union vier Tage im Altmühltal

Drolshagen.  Die CDU-Senioren aus Drolshagen unternahmen kürzlich eine abwechslungsreiche viertägige Reise ins Altmühltal.

Das Altmühltal beginnt mit der Altmühlquelle an der Frankenhöhe und endet in Kelheim an der Donau bei Regensburg. Sie begann mit einer Stadtführung in Eichstatt. Die im Jahre 1617 gebaute Jesuitenkirche wurde gerade 14 Jahre, als sie beim großen Stadtbrand des Dreißigjährigen Krieges 1634 in Schutt und Asche sank. Die heutige Innenstadt wurde fast völlig zerstört. Bis Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte der barocke Wiederaufbau. Eichstatt hat 13 katholische Kirchen, mehrere Klöster und 13 200 Einwohner.

Drei-Burgen-Stadt Riedenburg

Am nächsten Tag folgte der Besuch der Drei-Burgen-Stadt Riedenburg. Besichtigt wurden die Burg Prunn, einer der schönsten Burgen Deutschlands, und die Befreiungshalle in Kelheim. Von dort Schifffahrt durch den berühmten Donaudurchbruch, eine der schönsten Flusslandschaften Europas. Ein Besuch im Kloster Weltenburg war auch im Programm.

Das um 620 gegründete Kloster gilt als das älteste Kloster Bayerns. Zum Kloster gehört auch eine Klosterschenke, die zunächst in Eigenregie bis 1877 geführt wurde. Später jedoch wurde die Klosterschule an einen Wirt verpachtet. Am Nachmittag stand die Besichtigung der längsten Holzbrücke Europas in Essing mit 192 Metern auf dem Programm.

Am dritten Tag Fahrt nach Regensburg, eine Stadt, die Jahrtausende überdauert hat. Vor fast 2000 Jahren errichteten römische Legionäre am nördlichen Punkt der Donau ein Kastell. Ob sie wohl geahnt haben, dass sie den Grundstein für eine lebendige Großstadt legten, die auch im Jahr 2014 noch Besucher aus der ganzen Welt lockt?

Das Mittelalter ließ Regensburg zur blühenden Handelsmetropole an der Donau aufsteigen – und machte es so zu der historischen Schönheit, die es heute noch ist. Zahlreiche Kirchen, mittelalterliche Häuser, Plätze, Gassen und ein Schloss erzählen ihr ganz eigenes Stück Geschichte – und trotzdem scheut sich hier niemand vor modernem Zeitgeist. Kunstgalerien, Theater und unzählige Kneipenbühnen beleben die alten Gemäuer. Kein Wunder, dass die Regensburger Universität mit 28.000 Studenten zu den wichtigsten Hochschulen Bayerns zählt. Tauchen Sie ein in das Regenburger Leben und lassen sich von der bunten Vielfalt inspirieren – Regensburg ist eine Reise wert.

Denkmal Walhalla

Am Nachmittag war die Besichtigung des Denkmals Walhalla (Totenhalle). Die Treppe mit 358 Stufen führt vor das Eingangsportal. Die Walhalla gilt als das Hauptwerk aller Kunstschöpfungen des bayerischen Königs Ludwig I. (1825 – 1848). Die Existenz der Walhalla war ohne König Ludwig I. nicht denkbar. Der Architekt Leo von Klenz erbaute sie in der Zeit von 1830 – 1842 (feierliche Eröffnung).Betritt der Besucher die Halle, so steht er einer Versammlung prägender Persönlichkeiten gegenüber: 129 Marmorbüsten und 65 Gedenktafeln und eine Großplastik mit König Ludwig I. Die Reihe der auf Gedenktafeln Verewigten beginnt mit Hermann den Cherusker und endet mit Peter Henlein (Erfinder der Taschenuhr).

Auch heute kann den Menschen, die Geschichte geschrieben haben, ein Ehrenplatz in der Walhalla eingeräumt werden. Die Kosten für Anfertigung und Aufstellung der Büste trägt der Antragsteller.

Untergebracht waren die Senioren im fast 500 Jahre alten Hotel Krone in Beilngries.