Die Hebbekers feiern Gnaden-Hochzeit

Das Ehepaar Hebbeker feiert am morgigen Sonntag das Fest der Gnadenhochzeit
Das Ehepaar Hebbeker feiert am morgigen Sonntag das Fest der Gnadenhochzeit
Foto: WP
Vor 70 Jahren heiratete Otto Hebbeker seine norwegische Frau Haldis. Am morgigen Sonntag kann das Paar seine Gnaden-Hochzeit feiern.

Altenhundem.. Otto Hebbeker wurde am 28. Oktober 1919 in Altenhundem geboren. Seine Gattin Haldis am 3. April 1925 in Trondhein. Das Paar lernte sich zu Kriegszeiten kennen, als Otto insgesamt fünf Jahre im deutschen Fliegerhorst in Trondheim stationiert war, nachdem er bei den Junkers-Flugzeugwerken beschäftigt war. Nach der Kapitulation Deutschlands heirateten die beiden, da Otto und seine deutschen Kameraden das Land innerhalb eines Ultimatums verlassen mussten.

Haldis verlor mit ihrer Heirat die norwegische Staatsangehörigkeit. Das junge Paar zog nach Altenhundem in Hebbekers Elternhaus in der damaligen Lennestraße (heute Helmut Kumpf-Sttaße neben dem Zollamt. Dort wohnten sie bis zum Jahre 1962, bekamen drei Kinder und zogen dann ins neu gebaute Haus an der Vogelwarte. Bis 2013 reisten beide alljährlich im Sommer nach Trondheim.

Dort brachte die Trondheimer Zeitung mit Otto als einem der letzten Zeitzeugen des 2. Weltkriegs einen langen Bericht über den Fliegerhorst in Trondheim samt zahlreicher Soldatenschicksale.

Leider wurde Otto Hebbeker 2013 durch einen Rückenmark-Infarkt gelähmt, nimmt aber immer noch aktiv in seiner Familie am alltäglichen Leben teil. Beide Jubilare sind dankbar, dass sie am morgigen Sonntag ihren 70. Hochzeitstag begehen und ihr Leben in den eigenen vier Wänden gestalten können.

An der Spitze der Gratulanten stehen die drei Kinder, sechs Enkelkinder sowie drei Urenkel. Im Kreise der Familie wird die Gnadenhochzeit morgen ausgiebig gefeiert.

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