Das Industriegebiet in 3D

Das durch einen 3-D-Drucker erstellte Modell des künftigen Industriegebietes ist am Montag im Rathaus zu besichtigen.
Das durch einen 3-D-Drucker erstellte Modell des künftigen Industriegebietes ist am Montag im Rathaus zu besichtigen.
Foto: WP
Das in der Bürgerversammlung schmerzlich vermisste Modell des geplanten Industriegebietes Fernholte ist fertig und kann ab Montag im Rathaus besichtigt werden.Das Modell im Maßstab 1:1000 wurde von einem 3D-Drucker aus Kunstharz erstellt, bildet die Topographie im Bereich Fernholte-Neu-Listernohl exakt nach und ist mit aktuellen Luftaufnahmen versehen.

Attendorn.  Das in der Bürgerversammlung schmerzlich vermisste Modell des geplanten Industriegebietes Fernholte ist fertig und kann ab Montag im Rathaus besichtigt werden.

Das Modell im Maßstab 1:1000 wurde von einem 3D-Drucker aus Kunstharz erstellt, bildet die Topographie im Bereich Fernholte-Neu-Listernohl exakt nach und ist mit aktuellen Luftaufnahmen versehen. Es wurde in neun Teilen produziert, für jedes Einzelteil lief der Drucker ununterbrochen 25 Stunden lang. Wer das Modell in Augenschein nehmen möchte, sollte sich zuvor bei Uwe Waschke unter 64321 melden.

Entscheidung verschoben

Der sogenannten „Satzungsbeschluss“, den der Rat in seiner Sitzung im Dezember fassen sollte, wird auf Februar verschoben. Mit dem Satzungsbeschluss besteht für die Stadt Baurecht.

Die Verschiebung macht nach Angaben von Bürgermeister Wolfgang Hilleke ein erst kürzlich bekannt gewordenes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes erforderlich. Der Rat wird sich deshalb in der Sitzung am 6. November mit einer erneuten öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes beschäftigt.

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Bebauungsplan für fehlerhaft erkannt, weil die beklagte Gemeinde in ihrer öffentlichen Bekanntmachung nur pauschal auf den gesetzlich geregelten Inhalt des Umweltberichtes hingewiesen hatte, ohne dabei dessen Inhalte im Einzelnen anzugeben. Das Urteil ist für alle Gemeinden richtungsweisend.

Auslegung wird wiederholt

Am 2. Oktober erreichte Hilleke ein Schreiben der Bezirksregierung Arnsberg, in dem die Gemeinden im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidenten über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes und die daraus zu ziehenden Konsequenzen informiert wurden. Das Schreiben und die darin enthaltenden Informationen über das Urteil traf damit drei Arbeitstage nach der Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 74 „Fernholte“ ein.

Bürgermeister Wolfgang Hilleke schlägt der Stadtverordnetenversammlung deshalb vor, die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Fernholte zu wiederholen. Sollten die Stadtverordneten diesem Vorschlag folgen, können Stellungnahmen zum Baugebiet Fernholte während einer erneuten öffentlichen Auslegung bis Weihnachten vorgetragen werden.

Der in einer Bürgerversammlung genannte Termin für einen abschließenden Satzungsbeschluss verschiebt sich in diesem Fall dann auf den Februar 2014.

 
 

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