Cafeteria im Städtischen Gymnasium wird modernisiert

Olpe..  In der Cafeteria im Städtischen Gymnasium der Kreisstadt geht es rund. In den Pausen zieht es die Pennäler ins Forum, um Hunger und Durst zu stillen. Mittlerweile ist der Andrang vor allem nach der Einführung des Abiturs nach 12 Jahren so groß, dass die Kapazitäten der vorhandenen Ausgabetheke für eine adäquate Versorgung der Schülerinnen und Schüler nicht mehr ausreichen. Deshalb soll der Ausschuss Bildung, Soziales, Sport in seiner Sitzung am 4. Februar eine Erweiterung der Cafeteria beschließen. Kostenpunkt: 30 000 Euro.

Provisorium

In der Cafeteria werden sowohl in den Frühstückspausen als auch in der Mittagspause Speisen und Getränke angeboten. Problematisch wird es vor allem an Tagen, an denen auch in den Nachmittagsstunden Unterricht stattfindet. Dann wird zwar eine warme Mittagsmahlzeit angeboten, die jedoch nur über ein provisorisches mobiles Warmhaltebecken ausgegeben werden kann.

„Hierbei ist zu beachten, dass der Standort des Warmhaltebeckens für das Personal zum einen ungünstig ist, da es im Rücken der Mitarbeiter steht, zum anderen aufgrund von Elektroanschlüssen und eines nicht vorhandenen Hustenschutzes auch nicht anderweitig positioniert werden kann“, so die Verwaltung in der Sitzungsvorlage. Zudem würden die Wartezeiten zwischenzeitlich derart hoch, so dass die Pausen für die Schülerinnen und Schüler nicht mehr ausreichen.

Getrennte Kalt- und Warmausgabe

Auch im Vormittagsbereich hat sich gezeigt, dass die Kapazitäten der bisher vorhandenen Ausgabe erschöpft bzw. überschritten seien. Dies sei gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler ein Problem, da es zeitweise zu Drängeleien bei der Essensausgabe kommt. Deshalb ist jetzt die Erweiterung der vorhandenen Ausgabetheke geplant, so dass die Theke künftig über eine festinstallierte, den hygienerechtlichen Vorschriften entsprechende Warmausgabe sowie eine zusätzliche Kaltausgabe verfügt. Auch die Thekenfläche an sich soll erweitert werden. Dadurch können die Schülerinnen und Schüler künftig an zwei „Ausgabepunkten“ bedient werden. Folge: Die Wartezeiten werden erheblich verkürzt, und die Pausen reichen wieder aus, um rechtzeitig zurück im Unterricht zu sein.

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