Bluesbeben erschüttert Attendorner Stadthalle

Neben sechs Mitgliedern der Original-Band standen mit Berufsmusikern der Bundeswehr, Musikschullehrern- und Dozenten, Semiprofis, Lead-Sängerinnen verschiedener Coverbands sowie einigen Sängern des MGV „Sauerlandia“ Attendorn als Männerchor alles Musiker auf der Bühne, denen das Konzert sichtlich Spaß machte.
Neben sechs Mitgliedern der Original-Band standen mit Berufsmusikern der Bundeswehr, Musikschullehrern- und Dozenten, Semiprofis, Lead-Sängerinnen verschiedener Coverbands sowie einigen Sängern des MGV „Sauerlandia“ Attendorn als Männerchor alles Musiker auf der Bühne, denen das Konzert sichtlich Spaß machte.
Foto: Barbara Sander-Graetz

Attendorn..  „Besser geht nicht“, „Absoluter Hammer“, „Einfach spitze“, „Lasst es nicht bei diesem einen Konzert“: Die Zuhörer in der Stadthalle waren sich einig. Das RevivalKonzert der „Down Town Blues Band“ stellte alles in den Schatten.

„Wir haben kein Plakat für dieses Event gedruckt und haben zuvor noch nie in dieser Zusammensetzung gespielt und trotzdem ist die Stadthalle ausverkauft“, freute sich Sänger Thomas „Theo“ Klein zu Beginn.

Ausverkauft, das heißt: 1500 Karten waren an den Mann und die Frau gebracht worden. Und nicht nur die Musiker und Gäste hatten einen tollen Abend, auch das Olper Kinder- und Jugendhospiz „Balthasar“ freute sich, denn der Erlös ist für diese Einrichtung gedacht.

Pünktlich um halb neun ging es los. Im blauen Scheinwerferlicht kamen die Musiker, die im Auftrag des Herrn unterwegs waren, auf die Bühne, nahmen ihre Plätze ein und fackelten nicht lange. Der Blues und Rock hatte seine Stunde oder - besser gesagt - seine Stunden, denn bis Mitternacht wurde gerockt, was das Zeug hielt. Musik von The Commitments, Bob Seger, Tina Turner, Joe Cocker, Tower of Power, den Eagles und natürlich von den Blues Brothers brachte die Halle zum Kochen. Insgesamt 40 Musiker sorgten dafür, dass Gänsehaut pur angesagt war. Neben Sänger Theo Klein und Dirk Steinberg am Saxofon gab es von der Mundharmonika bis zum Bariton-Saxofon alle erforderlichen Instrumente für den richtigen Sound.

Neben sechs Mitgliedern der Original-Band standen mit Berufsmusikern der Bundeswehr, Musikschullehrern- und Dozenten, Semiprofis sowie Background-Chören aus Lead-Sängerinnen verschiedener Coverbands und Sängern des MGV „Sauerlandia“ Attendorn alles Musiker auf der Bühne, denen es sichtlich Spaß machte. Nicole Fischer-Brehm, Susanne Redding und Annina Struve als Solistinnen gewährten Theo Klein kurze Verschnaufpausen am Mikrofon und ließen den Soul in ihrer Stimme erklingen.

Das Publikum, zum Teil stilecht im schwarzen Anzug mit Hut und dunkler Sonnenbrille, feierte und tanzte bis in die letzte Reihe. Natürlich durften die Revival-Band die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen. Alle 40 Musiker versammelten sich nochmals vor dem Publikum und mit „Sweet home Alabama“ ging ein einzigartiger Abend zu Ende.

 

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