Begeisterungsstürme schon zur Pause

Impressionen
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Foto: WP
Das gemeinsame Konzert von „La Voce“ des Jungen Chors Schönholthausen/Ostentrop und des Solistenensembles der Jungen Philharmonie Köln begeisterte die Zuhörer.

Schönholthausen..  Eine Stunde vor Konzertbeginn warteten die ersten Besucher auf Einlass in die St. Matthias-Kirche. Besser kann man die Erwartungshaltung der am Ende über 300 Gäste des gemeinsamen Konzerts von „La Voce“ des Jungen Chors Schönholthausen/Ostentrop unter der Leitung von Hendrik Schörmann und des Solistenensembles der Jungen Philharmonie Köln kaum beschreiben.

Sie wurden nicht enttäuscht, sondern erlebten ein Konzert mit Spitzenleistungen. Beide Klangkörper präsentierten sowohl alleine als auch im perfekten Zusammenspiel bei den gemeinsamen Programmpunkten des Abends jeweils Hörenswertes und Virtuoses der verschiedensten Musikgenres.

Vom aufgehenden Mond bis Männer

Mit Paganiniana von Paganini eröffnete die Junge Philharmonie mit ihrem Solisten Alexandre Dimcevski (Violine) das Programm. Das „La Voce“ alle Facetten des Chorgesangs beherrschte, erkannten die Konzertbesucher an der Zusammenstellung des Programms. Es begann mit dem ruhigen „Der Mond ist aufgegangen“, gefolgt von „Jar of hearts“ und mit Stefanie Erwes als Solistin des Soprans „Männer“ von Herbert Grönemeyer sowie „Mighty to save“, bevor Naori Nagasaki als Solistin mit ihrer Violine bei dem Stück „Introduction et Tarantella“ von Pablo Sarasate Beifallsstürme erntete. Mit einem Tango Potpourri und einer Meditation aus der Oper „Thais“ spielte sich die Junge Philharmonie Köln in die Herzen der Zuhörer. Schwungvoll mit „Lullaby of Broadway“ und „Viva la Vida“ von Coldplay sowie einem Gospel Medley, in dem Denise Stell (La Voce) den Part des Soprans übernahm, folgte der erste gemeinsame Auftritt von La Voce mit dem Kammerorchester der Jungen Philharmonie Köln. Mit Begeisterungsstürmen entließen die Konzertbesucher Chor und Künstler in die Pause. Mit „Jesus berühre mich“ eröffnete „La Voce“ die zweite Konzerthälfte es folgte „Footprints in the sand“ mit dem gemeinsamen Solo von Rebecka Korte und Linda Rohrmann.

Aus Oper und Musical

Mit Gershwins „Summertime“ aus der Oper und „Dans Russe“ von Tschaikowski, Solist Artem Konorov (Violine), gelang der Jungen Philharmonie der problemlose Übergang, bevor wieder beide Gruppen gemeinsam mit „Skyfall“ und „I will follow him“ aus Sister Act das Konzertende einläuteten.

Mit einem Medley aus dem Musical „König der Löwen“ endete ein begeisterndes zweieinhalbstündiges Programm unter anhaltendem Beifall der Besucher.

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