Attendorn muss Marke werden

Die Mitglieder des neugeschaffenen Beirats für Stadtmarketing und Tourismusförderung in Attendorn trafen sich jetzt zu ihrer ersten Sitzung.
Die Mitglieder des neugeschaffenen Beirats für Stadtmarketing und Tourismusförderung in Attendorn trafen sich jetzt zu ihrer ersten Sitzung.
Foto: WP
Die Hansestadt hat einen Beirat für Stadtentwicklung und Tourismus installiert, dem neben Politik und Verwaltung auch Vertreter aus Handel, Handwerk, Gastronomie und Industrie angehören.

Attendorn..  „Attendorn soll eine Marke werden, an der man nicht vorbeikommt. Dazu müssen wir ein einheitliches Bild der Stadt entwickeln und dieses nach außen tragen“, Jörg Hesse, Geschäftsführer der Werbeagentur „Des Wahnsinns fette Beute“, brachte es bei der konstituierende Sitzung des neuen Beirates für Stadtmarketing und Tourismusförderung in Attendorn auf den Punkt. „Attendorn ist mehr als nur die Atta-Höhle und der Biggesee“, fügte Heinz-Jörg Reichmann von der Sparkasse ALK hinzu.

Die Hansestadt Attendorn will im Stadtmarketing und in der Tourismusförderung neue Wege gehen. Daher hat die Stadtverordnetenversammlung einen Beirat installiert, der die Neuausrichtung aktiv unterstützten soll. Mit im Boot sind Vertreter von Handel, Dienstleistung, Handwerk, Gastronomie, Hotellerie, Wirtschaft, Banken, Verwaltung und Politik. „Dadurch bekommen wir ganz unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Interessen und Sichtweisen an einen Tisch“, freute sich Bürgermeister Wolfgang Hilleke über die starke Beteiligung am ersten Treffen. Besonderes erfreut war er über die Vertretung von Seiten der Wirtschaft. „Sie bringen in die Überlegungen nochmals einen anderen Blickwinkel“, so Hilleke.

Zusammenarbeit beim Tourismus

Das Ziel ist klar: Attendorn muss eine Marke werden mit einmaligen Kennzeichen, die die Hansestadt ausmachen. Bei der Tourismusförderung möchte man allerdings als Partner im Zweckverband Tourismusverband „Biggesee-Listersee“ auftreten. „Hier müssen wir mit den anderen drei Anlieger-Kommunen der Seen, Drolshagen, Meinerzhagen und Olpe, zusammenarbeiten. Der Tourist kommt an den Biggesee, egal ob Olpe oder Attendorn. Wir müssen als Gemeinschaft unsere Stärken nach vorne bringen“, ist sich Bürgermeister Hilleke sicher.

Nachdem die Beiratsmitglieder ihre Erwartungen in einem Brainstorming geäußert hatten, wurde beschlossen, im Oktober einen ganztägigen Workshop abzuhalten, bei dem die Stärken und Schwächen der Stadt herausgearbeitet werden sollen. Daraus sollen Maßnahmen für Stadtmarketing und Tourismusförderung in Attendorn entwickelt werden.

Aber auch jetzt war das Team in Rathaus beim Thema Außendarstellung und Angebote der Stadt nicht untätig. So sind am 25. Oktober Eventstadtführungen geplant. Mit Hilfe der Elsper Festspiele werden historische Ereignisse an markanten Punkten in der Stadt nachgespielt. CSI Attendorn oder Attendorn-Wunderland als Thema des Stadtfestes sind weitere Konzepte.

Markus Maria Profitlich wird seine neue Tournee in Attendorn starten und ein ganz besonderes Pop-Rock Konzert ist ebenfalls geplant. Attendorn ist eben mehr als Biggesee und Atta-Höhle.

 
 

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