Ansprüche der Autohersteller wachsen ständig

Attendorn..  Automobilzulieferer müssen sich kontinuierlich verbessern, um die ständig steigenden Qualitätsansprüche der Autohersteller zu erfüllen. Die Attendorner Gedia Automotive Gruppe setzt sich tagtäglich mit dem Thema Optimierung auseinander und hat ein eigenes Ideenmanagement installiert. Dabei besitzt der eigene Werkzeugbau mit seinen rund 100 Mitarbeitern einen besonderen Stellenwert, denn hier ist das Verbesserungspotenzial für die spätere Serienfertigung am größten.

Qualitätsanspruch gerecht werden

Auch die Lieferanten, bei denen Gedia tagtäglich Komponenten, Materialien und Dienstleistungen zukauft, müssen dem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden – insbesondere im Neuwerkzeugbau.

„Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und kaufen zusätzliche Dienstleistungen und Waren bei langjährigen zuverlässigen Lieferanten ein“, sagt Thomas Kuklinski, Leiter des Werkzeugbaus. „Unsere Partner sind dabei mehr als nur eine verlängerte Werkbank, sie sind aktiv in unsere Prozesse und damit auch in unsere Innovationsprozesse eingebunden.“

Zur gemeinsamen strategischen Ausrichtung und Intensivierung der Zusammenarbeit diente ein Partnertag, zu dem Werkzeugbau und Werkzeugkomponenteneinkauf nach Attendorn eingeladen hatten. Rund 50 Unternehmen, darunter Anlagenhersteller, Konstruktionsdienstleister, Normalienlieferanten, Härtebetriebe und Rohmateriallieferanten, nahmen an der Veranstaltung teil, die von Geschäftsführer Helmut Hinkel eröffnet wurde. In den Vorträgen wurde anhand von „Best Practice“ Beispielen erläutert, wie sich Lieferanten gemeinsam mit Gedia optimal aufstellen können. Eine Zusammenarbeit zu generieren, von der beide Seiten gleichermaßen profitieren, setzt viel Vertrauen und Offenheit im Umgang miteinander voraus. „Das funktioniert nun seit über acht Jahren gut und bringt einen enormen Mehrwert“ so Produktionsleiter Guido Schmal. Ein Beweis dafür sind die hohen Investitionen, die auch seitens der Partner getätigt wurden, wenn technologische Veränderungen dies erforderlich gemacht haben.

Neue Servotransferpresse

Abgerundet wurde der Tag mit der Besichtigung der neuen Hotforming-Anlage und der 1250-Tonnen Servotransferpresse. Aufgrund der positiven Resonanzen soll der Partnertag zukünftig in regelmäßigen Abständen organisiert werden.

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