Anerkennung für starke Truppe

Beim Festakt 50 Jahre THW Ortsverband Attendorn (von vorne links) der Jüngste Helfer Lars Hübner (8), Urgestein Herber Lenninger (76), Gerd Friedsam, THW-Vizepräsident, Petra Crone (MdB), Daniel Nicklisch (Ortsbeauftragter THW Attendorn), Dr. Matthias Heider (MdB), Dr. Hans-Ingo Schliwienski (Landesbeauftragter THW NRW, Johannes Feiter (THW Geschäftsführer Olpe), Wolfgang Götz (Ex-Ortsbeauftragter Attendorn) und Bürgermeister Christian Pospischil.
Beim Festakt 50 Jahre THW Ortsverband Attendorn (von vorne links) der Jüngste Helfer Lars Hübner (8), Urgestein Herber Lenninger (76), Gerd Friedsam, THW-Vizepräsident, Petra Crone (MdB), Daniel Nicklisch (Ortsbeauftragter THW Attendorn), Dr. Matthias Heider (MdB), Dr. Hans-Ingo Schliwienski (Landesbeauftragter THW NRW, Johannes Feiter (THW Geschäftsführer Olpe), Wolfgang Götz (Ex-Ortsbeauftragter Attendorn) und Bürgermeister Christian Pospischil.
Foto: WP
Viel Lob und Anerkennung gab es für das Attendorner THW, das sein 50-jähriges Bestehen feierte.

Attendorn..  Ein so hohes Maß an Lob und Anerkennung wie beim Festakt anlässlich seines 50-Jährigen Bestehens am Samstagvormittag im Attendorner Rathaus ist dem THW Ortsverband der Hansestadt und ihrem Ortsbeauftragten Daniel Nicklisch noch nie zuteil geworden.

Die zahlreichen Gratulanten aus den Reihen des THW, der Politik und den anderen Hilfsorganisationen schienen sich bei ihren Würdigungen der ehrenamtlich erbrachten Leistungen der THW Helfer und der Bedeutung des für die Stadt Attendorn, das Gemeinwohl, für Deutschland und darüber hinaus bei der Wahl der Superlative überbieten zu wollen. Das war nicht immer so, wie Kreisbrandmeister Christoph Lütticke andeutete, der von der „Selbstverständlichkeit“ sprach „die gute Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW anzusprechen“, aber einschränkend hinzufügte „vor allem in den letzten Jahren“.

Doppeljubiläum in Blau

Doch das ist Schnee von gestern. Die Attendorner THW-Helfer genossen sichtlich die verdiente Anerkennung, die ihnen und ihrem großen Engagement über fünf Jahrzehnte an diesem Morgen zuteil wurde, an dem eigentlich „ein Doppeljubiläum in Blau“, wie der Attendorner Bürgermeister Christian Pospischil es ausdrückte, gefeiert wurde. Auf den Tag genau 65 Jahre wurde die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und 50 Jahre Ortsverband Attendorn.

Dessen kleine und schwierige Anfänge hat THW Urgestein Herbert Lenninger (76), der bereits 51 Jahre THW-Mitglied ist, vom ersten Tag an miterlebt und dessen großartige Entwicklung bis heute selbst aktiv betrieben und begleitet. Diese Geschichte wurde in einem interessanten und informativen Bilderreigen vom Michael Lupo und Martin Eickelmann vorgetragen.

Eindruck hinterlassen

Von der ersten Bewährungsprobe bei der Überschwemmung großer Teile der Attendorner Innenstadt am 5. Dezember 1965, bis zu den Einsätzen bei den großen Hochwässern an Elbe und Oder in den vergangenen Jahren waren die Attendorner THW Helfer immer im Einsatz und zur Stelle, wenn man sie brauchte. Und sie haben Eindruck hinterlassen, wie er Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider zu berichten wusste: „Leute an der Elbe sagten mir: Hier waren THW-Helfer aus dem Sauerland. Die konnten so was von anpacken, das kann man sich kaum vorstellen“.

Seine Kollegin Petra Crone sprach vom THW als „eine der professionellsten Hilfsorganisationen in der ganzen Welt“ und konnte dessen ebenfalls anwesenden Vizepräsidenten Gerd Friedmann dahingehend beruhigen, dass die finanzielle Ausstattung des THW auch weiterhin gesichert sei.

Vorbildliche Jugendarbeit

Kreisdirektor Theo Melcher berichtete aus eigener Erfahrung als Leiter des Krisenstabs beim Kreis Olpe: „Der THW-Ortsverband Attendorn ist zuverlässig, stark und professionell aufgestellt“.

Dafür, dass da so bleibt, sorgt unter anderem die sehr gute Jugendarbeit des Ortsverbands, die unter anderem Bürgermeister Christian Pospischil lobte, der auch die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Schulen hervorhob. Er bezeichnete das THW und seine ehrenamtliche Helfer, „die mit Mut und Entschlossenheit Menschen retten und Not lindern“ und deren Leistung „höchste Anerkennung verdient“, als „wichtigen Baustein für unsere Gesellschaft und das Rettungswesen“. Sie seien „gute Botschafter unserer Hansestadt - auch im Ausland“.

Und der Bürgermeister wusste auch, warum es das THW in Olpe schon länger gibt: „Die Olper hatten das THW wohl nötiger. Alleine schon wegen der heftigen Regenfälle alljährlich am dritten Juli-Wochenende“.

 
 

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