An Heiligabend hängt der Haussegen schief

Das Ensemble des Theatzrvereins Oberhundem
Das Ensemble des Theatzrvereins Oberhundem
Foto: nicole Voss
  • Die Oberhundemer Laienschar startet in die 34. Spielzeit
  • Premiere ist am 29. Dezember
  • Die Dorfgemeinschaftshalle wird dann wieder ausverkauft sein

Oberhundem..  Nicht auszudenken, wenn an Heiligabend der Haussegen schief hängt. Bei Familie Maier sieht es ganz danach aus. Sie steht im Mittelpunkt des neuen Theaterstücks des Theatervereins Oberhundem. Seit September proben die acht Darsteller, Souffleur Sebastian Schäfer und Regisseurin Angelika Beckmann zweimal wöchentlich, damit bei der Premiere am Donnerstag, 29. Dezember, ab 19.30 Uhr nichts mehr schief geht.

Auf das versierte Ensemble wartet noch eine Menge Arbeit. Die Bühne in der Schützenhalle steht zwar, aber das Bühnenbild ist längst noch nicht fertig und momentan wird auch noch tatkräftig an der Textsicherheit gefeilt.

34. Theatersaison

Sichtbar ist hingegen längst die Freude mit der die Laienschauspieler auch in ihrer 34. Theatersaison zu Werke gehen. Da wird an den Mimiken und Gesten akribisch gefeilt, damit auch wirklich jede Szene authentisch rüber kommt. Der Theaterverein verwöhnt die Sinne seiner Fans ausschließlich mit Komödien und die geben ja bekanntlich Spielraum für Lokalkolorit und vermeintlich komische Bewegungen.

Zurück zu Familie Maier. Dass der Haussegen schief hängt, hat seine Gründe. Vater Anton (Hubertus Assmann) und Sohn Markus (Thomas Ludwig) haben bei der Weihnachtsfeier des Sportvereins wieder alles gegeben und kräftig für Umsatz gesorgt. Die Konsequenz: Beide sind zum Leidwesen von Mutter Rita (Petra Zimmermann) mächtig verkatert. Neben dem schweren Kopf am Morgen danach machen sich auch noch beachtliche Gedächtnislücken bemerkbar. Erschwerend kommt hinzu, dass der Weihnachtsbaum noch nicht im Hause ist, die allseits beliebte Weihnachtsgans noch nicht gestopft und das Gästezimmer für den Besuch auch noch nicht hergerichtet ist.

Keine Hilfe zu erwarten

Rita Maier würde am Liebsten ihre Koffer packen und abhauen, da von den Männern keine Hilfe zu erwarten scheint. Die Stimmung ist im Keller, als es auch noch hektisch und turbulent wird. Nachbarin Martha Strecker (Jutta Schöttes) hat in der Nacht mal wieder ihrer Neugierde gefrönt und berichtet von ihren nächtlichen Beobachtungen. Es sollen sich höchst seltsame Dinge zugetragen haben.

Mitten in das Chaos platzen auch noch Schwager Karl-Otto Edelstein (Marco Epping) und seine Frau Agathe (Christel Schöttes), die die Weihnachtstage mit den Maiers verbringen wollen. Nachbar Theo Müller (Wendelin Kebbe) kommt rein gestürmt und lässt seinem Frust über die Geschehnisse der vergangenen Nacht freien Lauf.

Nützt aber alles nichts. Anton und Markus Maier plagen Gedächtnislücken.

Licht im Dunkeln

Licht ins Dunkel bringt erst Markus’ Freundin Sabine (Corinna Beckmann) und sorgt mit ihrem Wissen für Aufklärung, nachdem doch alle mächtig ins Schwitzen geraten sind.

Doch was war passiert? Welche schlimmen Dinge, lustig verpackt, haben sich denn zu nächtlicher Stunde zugetragen?

 
 

EURE FAVORITEN