17500 Schatzkarten-Besitzer müssen wechseln

Georg Kaiser, Frank Litzkow, Simone Tesche-Klenz, Helmut Bergmoser und Michael Griese (von links)  präsentieren die neue Schatzkarte II.
Georg Kaiser, Frank Litzkow, Simone Tesche-Klenz, Helmut Bergmoser und Michael Griese (von links) präsentieren die neue Schatzkarte II.
Foto: WP

Lennestadt..  Zwei Termine sollten sich die rund 17500 Schatzkarten-Besitzer in Lennestadt und Umgebung merken: Donnerstag, 25. Februar, und Sonntag, 17. April. Ab 25. Februar gibt es kostenlos eine neue Schatzkarte und es werden auf der alten Karte keine Bonuspunkte mehr gespeichert. Bis zum verkaufsoffenen Sonntag, 17. April, müssen die Guthaben auf der alten Karte eingelöst werden, weil das alte System dann abgeschaltet wird und die alten Karten wertlos werden.

Der Stadtmarketing-Verein stellte gestern die Hintergründe für den Kartenwechsel nach 9-jähriger Erfolgsgeschichte vor. Der ist ganz einfach: der alte Systempartner existiert nicht mehr und es musste ein neuer her. Gut ein Jahr wurde geschaut und verglichen bis man sich auf das Berliner Unternehmen „Syrcon“ verständigt hatte. Logisch, dass die neue Karte wesentlich moderner und leistungsfähiger ist. Georg Kaiser, Vorsitzender des Stadtmarketings: „Wir wollten bewusst einen neuen Weg gehen.“

Die neue Karte hat jetzt keinen Chip mehr, sondern einen sogenannten QR-Code, in dem die persönlichen Daten gespeichert sind. An der Kasse jedes Schatzkartengeschäfts wird dieser Code mit einem speziellen Smartphone abgescannt und schon sind die Bonuspunkte - wie bisher rund ein Prozent des Einkaufsbetrags - auf einem virtuellen Kundenkonto, das von der Firma Syrcon datensicher verwaltet wird, gut geschrieben. Das heißt, das fummelige Einfädeln der alten Karte in das Lesegerät an der Kasse entfällt.

Ab 1. Mai gibt es noch einen zusätzlichen Service. Alle Besitzer einer neuen Karte können sich kostenlos eine Schatzkarten-App aufs Handy herunterladen, mit der man ebenfalls bei allen rund 60 Schatzkarten-Geschäften Bonuspunkte sammeln kann. Dann kann die Karte zuhause bleiben. Weitere Neuerung: Mit der App oder auch über das Portal www.bonusScan.de kann jeder nach Eingabe eines Passworts seinen Bonuspunktestand abrufen.

Rund 35000 Euro hat sich der Stadtmarketingverein die Umstellung auf das neue Kartensystem kosten lassen, finanziert durch Eigenmittel und Sponsoren. Denn die sind von dem Vorteil dieses im Kreis Olpe einzigartigen „Kundenbindungsmittel“ überzeugt. „Es ist ein Win-Win-Projekt für alle, denn alle Einzelhandelskunden sind auch unsere Kunden“, so Michael Griese vom Hauptsponsor Volksbank Bigge-Lenne. Helmut Bergmoser als Vertreter des Aktionsrings Altenhundem hofft, dass die Kunden die neue Karte akzeptieren werden. Dann kann die Erfolgsgeschichte weiter geschrieben werden.

 
 

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