Zwischen Baustellen und Kreisverkehr

Zum geplanten Hotelbau am Tourainer Ring. Ich arbeite selber in der Hotellerie, die Aussage von Herrn Schnitzmeier ist sehr gewagt: „Erfahrungen in Nachbarstädten zeigen, dass mit jedem zusätzlichen Hotel auch die Zahl der Übernachtungen in der Stadt gestiegen ist.“ Hier möchte ich mal die Zahlen sehen, die diese Aussage untermauern. Die Nachfrage ist nicht unendlich und warum sollten mehr Menschen reisen? Nur weil es mehr Hotels gibt? Und warum sollten mehr Menschen nach Mülheim kommen? Für was? Die Übernachtungen werden sich verteilen und alle Beteiligten machen im Endeffekt weniger Umsatz.
Warum orientiert man sich stets daran, was die anderen (vor allem die wirklich großen) Städte machen? Mülheim ist primär keine Kongress- und Messestadt und wird es aus meiner Sicht auch nie werden. Wie sinnvoll ist es, wenn um die leergefegte Innenstadt herum auch noch leere Bürogebäude und Hotels herumstehen? Tiefseetaucherin
Zu „BMW rauscht über Heißener Kreisverkehr. Vor ein paar Wochen bin ich als Autofahrer von einem Bus vollkommen überrascht worden, der ohne jegliche Blinkzeichen o.ä. einfach diagonal über den Kreisel gefahren ist und mich fast erwischt hat. Ein dahinter fahrender Streifenwagen hat nichts gemacht! Hier wird es wohl dringend Zeit, dass der Kreisel in der Mitte deutlich erhöht wird (sei es auch durch ein paar Blumenkübel oder die sogenannten Elefantenfüße). Oder wird wieder gewartet, bis da wirklich etwas passiert? Muelheim_01

Zu „Mülheims Baustellen 2014“. Zur Wiederbelebung der Leineweberstraßen-Geschäfte müssen dringendst Parkstreifen entlang der Nordseite her. Die Sandersche Entschleunigung macht die Läden und Cafés kaputt. Noch nicht einmal ein Brötchen kann man kaufen, ohne zuerst in die Tiefgarage gefahren zu sein. Die Citymanagerin hätte schon ein Dutzend Male auf den Tisch hauen und die Parkstreifen verlangen müssen. Knurrbanius