Zwei Wohngemeinschaften für Senioren entstehen in Speldorf

Richtfest in Mülheim-Speldorf: Die beiden ambulanten Wohngemeinschaften sollen im März 2017 bezogen werden können. Im Bild: Daniel Salomon (Bauherr), Polier Dirk Grosse-Gehling, Matthias Korte (Bauherr), Kristina Jularic , Jan. C. Schreiber (Gf Gesellschafter Carpe Diem), Martin Niggehoff (Geschäftsführer Carpe Diem), Heinz-Dieter Zeitnitz (stv Bezirksbürgermeister).
Richtfest in Mülheim-Speldorf: Die beiden ambulanten Wohngemeinschaften sollen im März 2017 bezogen werden können. Im Bild: Daniel Salomon (Bauherr), Polier Dirk Grosse-Gehling, Matthias Korte (Bauherr), Kristina Jularic , Jan. C. Schreiber (Gf Gesellschafter Carpe Diem), Martin Niggehoff (Geschäftsführer Carpe Diem), Heinz-Dieter Zeitnitz (stv Bezirksbürgermeister).
Foto: FUNKE Foto Services
  • Der Senioren-Park Carpe Diem an der Hansastraße wird größer, ein neues Gebäude wird gerade gebaut
  • Zwei Wohngemeinschaften für ältere Menschen sollen in 2017 im Neubau eingerichtet werden
  • Angebot richtet sich vor allem an Menschen mit beginnender Demenz

Der Senioren-Park Carpe Diem in Speldorf wächst weiter. Hinter dem Hauptgebäude an der Hansastraße (ehemals Lederfabrik Hammann) entsteht ein zweigeschossiges Haus, in dem zwei ambulante Wohngemeinschaften für ältere Menschen eingerichtet werden sollen. Projektentwickler und Investor ist die Kreativ Immobilien GbR (Salomon/Korte) aus Schermbeck, betrieben wird die Einrichtung von Carpe Diem.

„Diese Wohnform ist eine sehr gute Ergänzung zu der Angebotspalette, die wir an diesem Standort bereits vorhalten“, erklärte Jan Christian Schreiter, geschäftsführender Gesellschafter der Senioren-Park Carpe Diem GmbH gestern beim Richtfest. Im Speldorfer Senioren-Zentrum (eröffnet 2013) gibt es neben dem stationären Bereich (teilweise auch Kurzzeitpflege) schon einen ambulanten Pflegedienst sowie Betreutes Wohnen in einem an der Lutherstraße gelegenen Komplex.

Die beiden neuen Wohngemeinschaften sind für je zehn Personen ausgelegt. „Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer mit Bad, dazu gibt es einen Gemeinschaftsbereich mit Küche sowie Wohn- und Essbereich“, berichtet Kristina Jularic, stellvertretende Leiterin des Senioren-Parks. Zielgruppe seien vor allem Menschen mit beginnender Demenz, die noch einiges selber erledigen könnten. Hauswirtschaftliche Aufgaben, unter anderem auch das Kochen, erledigen Hauswirtschaftskräfte zusammen mit den Bewohnern. Alltagsbegleiter, die rund um die Uhr vor Ort sind, unterstützen die Senioren bei der individuellen Lebensgestaltung. „Grundsätzlich geht es uns dabei um die Förderung der vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten“, erklärt Jularic. Ambulante Pflegeleistungen können – falls sie benötigt werden – beim ambulanten Pflegedienst gebucht werden.

Wer alleine sein möchte, kann sich in sein bis zu 18.50 m² großes Zimmer zurückziehen, Sinn der Wohngemeinschaften ist aber das Zusammenleben. Die WG in der ersten Etage hat einen Balkon, im Erdgeschoss soll ein Außengelände angelegt werden. Die Warmmiete liegt zwischen 552 und 606 Euro, hinzu kommen Haushaltsgeld und Betreuungspauschale. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist für Anfang 2017 geplant, die Baukosten belaufen sich laut Matthias Korte auf rund 2 Mio Euro. Bis zu 20 Arbeitsplätze verschiedenster Art könnten entstehen. Es gibt auch schon drei Anmeldungen für die zwanzig WG-Plätze. „Wir gehen davon aus, dass das Interesse an den Wohngemeinschaften groß ist“, so Kristina Jularic.

 
 

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