Zustand der Schwerverletzten nach Unfall im Hafen ist stabil

Die Timmerhellstraße war am Dienstag weiträumig abgesperrt.
Die Timmerhellstraße war am Dienstag weiträumig abgesperrt.
Foto: WAZ FotoPool
Fünf Personen wurden bei einem Unfall im Mülheimer Hafengelände am Dienstag verletzt, zwei davon schwer. Die Unfallverursacher wollten vermutlich Metall vom Gelände stehlen. Der Zustand der Schwerverletzten konnte stabilisiert werden, die Leichtverletzten wurden bereits entlassen.

Mülheim. Nach dem schweren Zusammenprall der Hafenbahn mit einem Kastenwagen am Dienstagmittag im Hafengelände sucht die Polizei nach wie vor nach dem flüchtigen Fahrer des Wagens. Der Zustand der beiden Schwerverletzten ist stabil, die drei Leichtverletzten wurden inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.

Drei Männer waren von Mitarbeitern einer Firma an der Timmerhellstraße ertappt worden, als sie vermutlich Metall auf dem Firmengelände stehlen wollten. Als sie von den Mitarbeitern angesprochen wurden, waren sie zu Fuß zu einem Mercedes Sprinter geflüchtet und mit dem Kleintransporter über die Schienen der Hafenbahn davongerast.

Mitarbeiter auf der Flucht verletzt

Nach wenigen Metern prallten sie mit dem Zug zusammen. Dabei wurde einer der Tatverdächtigen und ein 33-jähriger Mitarbeiter der Hafenbahn schwer verletzt.

„Es erschüttert uns und macht uns sehr zornig“, sagt Joachim Exner, der Leiter Betriebe der Stadt, „dass es zu so einer Art von Unfall mit krimineller Energie auf fremdem Werksgelände überhaupt kommen konnte. Das ist im Grunde unvorstellbar. Wir werden alles tun, um unseren schwer verletzten Mitarbeiter und seine Familie zu unterstützen, wo wir nur können.“