Zupforchester spielt „Zwischen den Welten“

Musik macht Spaß, den Eindruck jedenfalls hat man, wenn man in die Gesichter des Mülheimer Zupforchesters blickt und seine  Musik hört.
Musik macht Spaß, den Eindruck jedenfalls hat man, wenn man in die Gesichter des Mülheimer Zupforchesters blickt und seine Musik hört.
Foto: NRZ
Metereologisch mag der Frühling noch nicht immer Anlass für Fröhlichkeit sein. Musikalisch aber will das Mülheimer Zupforchester der Jahreszeit Flügel verleihen. Im Kammermusiksal der Stadthalle gibt das Ensemble ein besonderes Konzert.

„Zwischen den Welten“ heißt das Konzert, zu dem der Kulturbetrieb und das Mülheimer Zupforchester am Samstag, 10. Mai, einladen. Im Kammermusiksaal der Stadthalle bieten die Musiker ihrem Publikum ab 19.30 Uhr ein Frühjahrskonzert mit unterschiedlichen Stilrichtungen – und nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch die zauberhafte Welt der Zupfmusik.

Während dieser Reise präsentieren die Mülheimer Musiker ein Konzert in e-moll von Johann Sebastian Bach für zwei Mandolinen, zwei Gitarren und Zupforchester. Zu hören und zu sehen sein werden die Solisten Ricarda Küpper und Silke Schenck (Mandoline) sowie Nicole Dielkus und Ulrich Beck (Gitarre). „Darüber hinaus kehren wir beim Altmeister der Mandolinenmusik Willi Althoff ein, von dem wir das Allegro scherzando und die Kleine Tanzsuite aufführen werden“, verspricht Ricarda Küpper, nicht nur Solistin des Ensembles, sondern auch Geschäftsführerin des Mülheimer Zupforchesters. „Aber auch das Konzert G-Dur für zwei Solo-Mandolinen und Zupforchester von Antonio Vivaldi darf auf diesem Wege nicht fehlen.“ Solisten sind in diesem Stück Ricarda Küpper und Dominik Hackner.

Weiter geht die Reise bis in die Neuzeit. Mit Armin Kaufmann und seiner Burletta op. 63, seiner feurigen Mitoka Dragomina op. 62 und den Sequenzen für Zupforchester von Herbert Baumann. Das Orchester präsentiert zudem eine Suite aus der aktuellen CD „Die Zaubermandoline“, die aus der Feder von Dominik Hackner und Aris Blettenberg stammt. Uraufgeführt wurde die Musik übrigens im März beim Projekt „Die Hüter des schwarzen Goldes – eine musikalische Lesung“ im Salzlager des Weltkulturerbes Zollverein (www.zaubermandoline.de).

 
 

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