Zahl der verunglückten Kinder deutlich gestiegen

Die zunehmende Unachtsamkeit junger Menschen im Mülheimer Straßenverkehr durch Smartphone und Co. schlägt sich auch in der Statistik nieder. Die Zahl der Verunglückten unter 14 Jahren stieg um zehn auf 52 (plus 23,8 Prozent). Der überwiegende Teil von ihnen (36) war als aktiver Verkehrsteilnehmer zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs und nicht beispielsweise als Beifahrer im Auto. Dittmar Hoga empfiehlt besonders für diese Gruppe (aber auch generell) das Tragen von reflektierender Kleidung bei Dunkelheit.

Bei den jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) ist die Zahl der Verunglückten zwar stark rückläufig (minus 28,2 Prozent). Dass liegt jedoch daran, dass sie seltener in Unfälle mit PKW und Zweirädern verwickelt waren. Die Zahl verletzter Fußgänger und Radfahrer nahm dagegen leicht zu.

Bei den verunglückten Senioren (über 65 Jahre) ist ein Anstieg von 12,7 Prozent zu verzeichnen, der leicht höher ist als der Landesdurchschnitt von 8,3 Prozent.

Die Zahl derer, die sich nach einem Unfall unerlaubt entfernen, ging zwar leicht um 3,2 Prozent auf 1226 Fälle zurück. Die Unfallfluchten mit Verletzten nahmen jedoch deutlich um 15,8 Prozent auf 44 Fälle zu. Insgesamt konnten 42,8 Prozent (minus 1,7 Prozentpunkte) der Unfallfluchten aufgeklärt werden (NRW: 46,1 Prozent)

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