Wohin mit der VHS?

In einem offenen Brief wendet sich die Initiative „Erhalt unserer VHS in der Müga“ an die beiden OB Kandidaten Werner Oesterwind (CDU) und Ulrich Scholten (SPD) und fordert sie auf, sich zu positionieren.

Von den Antworten will die Initiative abhängig machen, ob sie einen der Kandidaten in den Wochen vor der Wahl unterstützt. Die zentralen Fragen lauten dabei: Soll die VHS am jetzigen Standort Bergstraße verbleiben? Wären Sie bereit, die notwendige Sanierung durchzuführen und die Obere Denkmalbehörde bei den Bemühungen, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, zu unterstützen?

Seit zwei Jahren wird um die Zukunft des Gebäudes gerungen, das dringend saniert und den Anforderungen des Brandschutzes angepasst werden muss. Zwischen sechs und 16 Millionen Euro wären dafür erforderlich. Das Geld hat die Stadt nicht und setzt derzeit auch andere Prioritäten bei der Sanierung – das sind die Schulen. Zurzeit arbeitet die Verwaltung an einem Konzept, wie und wo Volkshochschule künftig stattfinden soll. Als sicher gilt: Es soll ein zentraler Ort sein. Offen ist, ob dies am jetzigen Standort erfolgt.

Die Initiative kritisierte wiederholt, dass die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten bisher nicht einmal begonnen wurden. Tatenlosigkeit lautet der Vorwurf Richtung Politik und Verwaltung. Die Frage an die Kandidaten: „Wie lange sollen Mitarbeiter und Nutzer der VHS nach der OB-Wahl noch warten?“

 
 

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