Wettstreit um das beste Mülheimer Schaufenster

Foto: Andreas Köhring PR Fotografie
30 Kreative gestalteten die Schaufenster der Mülheimer Innenstadt. Die Jury kürte das musikalische Vinyl-Werk (Motto: … Musik) von Eva Benninghoff und Ludger Etteldorf bei Hugo Abel Augenoptik am Samstag zum Sieger. Der Bürgerpreis geht an fünf fantasiebegabte Jugendliche.

Mülheim.. 30 Künstler, Kreativgruppen und Mülheimer Schulen hatten gemalt, gebastelt, gestaltet und gebaut – und mit ihren Werken zuletzt 30 Innenstadt-Schaufenster ausgestattet. Mit ihren kreativen Beiträgen inszenierten sie getreu dem Wettbewerbsmotto „Ich sehe was, was Du nicht siehst, und das ist…!“ die Auslagen der Einzelhändler ganz individuell. Nun stehen die Gewinner fest: Die Jury kürte das musikalische Vinyl-Werk (Motto: … Musik) von Eva Benninghoff und Ludger Etteldorf bei Hugo Abel Augenoptik zum Sieger.

Schüler der Luisenschule (Zora Delija, Tom Steckhan, Amelie Rduch, Eric Prange, Lea Sophie Eßer, alle zwischen elf und 13 Jahre alt) eroberten mit viel „Fantasie“ im Moewi Games Store die Herzen der Bürger-Jury. Die Preisvergabe fand am Samstag auf dem Synagogenplatz statt.

Rennen um den Sieg war knapp

„Dabei war das Rennen um die Siegerplätze im Fachjury-Wettbewerb denkbar knapp und deshalb bis zuletzt extrem spannend“, so Anke Schäfer-Delija vom „2Werkruhr“-Veranstalterteam. Mit nur vier Punkten weniger belegten David Wiskandt und Thorsten Hess mit ihrem digitalen Werk „… ein Tag in Mülheim“ im Schaufenster des Wertstadt-Lokals den zweiten Platz. Knapp dahinter konnten sich die Vorjahressieger der Künstlergruppe „hex’n’worxx“ mit ihrem interaktiven Beitrag bei Prümer Damenmode über den dritten Platz freuen.

Bewertet wurde die Umsetzung des selbst gewählten Mottos, die handwerkliche Leistung, die Originalität der Idee sowie der ästhetische Gesamteindruck. Für die Fachjury-Gewinner und -Platzierten gab’s insgesamt 1000 Euro Preisgeld von der Werbegemeinschaft.

"Nostalgie für Sie"

Offenbar kommt der Wettbewerb auch gut bei den Bürgern an, die fleißig mit ihrer Stimmabgabe die Wahl ihres Lieblingsfensters befeuerten. Dabei war das Rennen um den Titel „Fenster des Herzens“ eindeutig. Exakt 100 Flaneure stimmten für die fantastischen Wesen, die das Fenster des Videospieleladens am Löhberg zieren. Die mitwirkenden Kinder und Jugendlichen wollen ihr Werk nun in ihrem Klassenraum in der Luisenschule aufhängen.

Platz zwei belegte „Nostalgie für Sie“ (86 Stimmen), die mit Lisa Thielert ein „fabelhaftes“ Fenster á la Alice im Wunderland ins Rennen geschickt hatte. Platz drei ging an das Team Eva Benninghoff und Ludger Etteldorf bei Hugo Abel Augenoptik (85).

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen