Wer wird als Asylant anerkannt?

Asyl (lateinisch: asylum, und griechisch „unberaubt, sicher“) ist ein Zufluchtsort, eine Unterkunft, ein Obdach oder eine Notschlafstelle. Asyl bietet Schutz vor Gefahr und Verfolgung. Das beinhaltet auch die Aufnahme von Verfolgten auf Zeit. Das Recht auf Asyl wird garantiert durch das Grundgesetz (Artikel 16a: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“) und ist u.a. im deutschen Asylgesetz (AsylG) geregelt. Das Asylgesetz bietet Flüchtlingen alle materiellen Normen der vorübergehenden Aufnahme und der Abschiebung oder Einbürgerung.

Jeder Flüchtling hat das Recht, als Asylbewerber Asyl zu beantragen. Andererseits besteht die humanitäre Verpflichtung einer gesellschaftlichen Gruppe, darauf einzugehen.

Als Flüchtlinge anzuerkennen sind Menschen, die – laut Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 – „sich außerhalb ihres Heimatlandes befinden und berechtigte Furcht haben müssen, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Gesinnung oder Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Gruppen verfolgt zu werden“.

„Wirtschaftliche Not, Naturkatastrophen, Krieg oder Armut werden nicht als Fluchtgründe im Sinne des internationalen Asylrechts anerkannt.“ Von z.B. durch Krieg vom Tode bedrohten Menschen kann jedoch ein zeitweiliger Schutz gewährt werden, heißt es in den Regelungen. Dies gilt etwa für die vom syrischen Bürgerkrieg betroffenen Menschen.

 
 

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