Wer muss was im Zuge des Umbaus Duisburger Straße bezahlen?

Die Mülheimer Bürgerinitiativen (MBI) fordern, dass die Stadtverwaltung allgemein verständliche Karten und Pläne zum Ausbau der Duisburger Straße und zur Zufahrtsrampe Richtung Fachhochschule (WAZ berichtete) vorlegt. Zudem sollen zeitnah alle betroffenen Anwohner darüber hinformiert werden, ob und in welcher Höhe sie an den Ausbaukosten beteiligt werden. Einen entsprechenden Antrag legen die MBI für die nächste Sitzung des Planungsausschusses vor.

Kritik äußern die MBI daran, dass vor einem Jahr ihr Antrag, allen Anliegern und Anrainern und nicht zuletzt dem Bürgerzentrum „Alte Dreherei“, die an Erschließungskosten beteiligt werden sollen, Vorbescheide über die ungefähre Höhe ihrer Beiträge vorab zu schicken, abgelehnt worden sei. „Nachdem einige Baumaßnahmen bereits durchgeführt, die Haupt-Baumaßnahmen nun konkret durchgeplant sind, und spätestens ab August beginnen sollen, wäre es höchst sinnvoll, dies jetzt zu tun“, so Fraktionschef Lothar Reinhard.

Das trage zur Planungssicherheit bei den Betroffenen bei, die im Zuge der Hochschule selbst wichtige Investitionen tätigen wollen. „Zusätzlich werden sie durch die geplante fast einjährige Baustelle an der Duisburger Straße belastet und womöglich gar existenziell gefährdet“, befürchten die MBI. Auch die Frage der Anliegergebühren für die „Alte Dreherei“ sei noch ungeklärt. Wie es heißt, könnten zu hohe Beiträge den Verein in seiner Existenz gefährden.