Mülheim

„Welt ist nicht mehr die gleiche“ ohne Santo Sabatino: Geschäftspartner macht sich Sorgen - Kritik aus der Gastro-Szene

Der Geschäftsführer von „Tinos's Bar“ an der Kö in Düsseldorf äußerte sich zum Verschwinden seines Geschäftspartners Sabatino.
Der Geschäftsführer von „Tinos's Bar“ an der Kö in Düsseldorf äußerte sich zum Verschwinden seines Geschäftspartners Sabatino.
Foto: Dominik Göttker / DER WESTEN

Mülheim. Der rätselhafte Fall des verschwundenen Promi-Gastronoms Santo Sabatino (54) aus Mülheim lässt auch die Gastro-Szene in Düsseldorf nicht kalt. Wie die „Rheinische Post“ (RP) berichtet, hat sich jetzt ein Geschäftspartner von Sabatino zu dem Fall geäußert:

„Die Welt ist nicht mehr die gleiche, seit mein Freund und Geschäftspartner Santo Sabatino nicht mehr bei seiner Familie und seinen Restaurants ist“, zitiert die RP Vincenzo di Piazza. Er ist Geschäftsführer von „Tinos's Bar“ an der Kö und dem „Rosati“ in Köln.

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„Wir alle hoffen und beten, dass wir Santo gesund wiedersehen. Im Namen der Familie und aller Angestellten bitten wir, auf Spekulationen und Mutmaßungen rund um sein Verschwinden zu verzichten“, so di Piazza

Es gebe aber auch kritische Stimmen unter den Düsseldorfer Gastronomen. So habe Sabatino mehrfach versucht, Personal abzuwerben, heißt es aus der Szene. „Er ist keiner von uns, kein echter Wirt.“

Santo Sabatino ist seit den frühen Morgenstunden des 20. Juli verschwunden. Neun Tage später meldete seine Frau ihn als vermisst. Eine 20-köpfige Ermittlungskommission sucht nach dem Gastronomen. Bislang ohne Erfolg.

(lin)

 
 

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