Mülheim

Weil Anwohnerin eine wichtige Entscheidung trifft: Polizei schnappt Tankstellen-Räuber in Mülheim - Trio noch auf der Flucht

Diese Tasche voller Zigarettenschachteln stellte die Polizei sicher.
Diese Tasche voller Zigarettenschachteln stellte die Polizei sicher.
Foto: Polizei Essen/Mülheim

Mülheim. Weil ein Alarmsignal eine Anwohnerin im Mülheimer Stadtteil Styrum aus dem Schlaf riss, konnte die Polizei einen Tankstellen-Räuber stellen und festnehmen. Drei weitere Männer sind aktuell noch auf der Flucht.

Gegen 2:25 Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag heulte plötzlich eine Alarmanlage auf der Heidestraße und weckte eine 24-Jährige. Von einer nahegelegenen Tankstelle hörte sie zudem verdächtige Geräusche. Schnell wurde ihr klar, dass hier Einbrecher am Werk waren.

Frau wählt sofort die 110

Die Frau schnappte sich ihr Telefon und wählte die 110. Sofort machten sich mehrere Streifenwagen der Mülheimer Polizei auf den Weg nach Styrum.

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In der Zwischenzeit packten die Einbrecher diverse Tabakwaren in eine große Tasche. Mit der Beute rannten vermutlich drei maskierte Personen in Richtung Mülheimer Bahnhof.

Mehrere Personen flüchten über Zaun

Einem Streifenwagen kam auf der Heidestraße dann ein dunkler Kombi ohne Licht entgegen. Die Polizisten versuchten dem Wagen den Weg abzuschneiden, was nicht gelang. Beinahe wären beide Fahrzeuge zusammengeprallt.

Die Flucht ging weiter bis zur Poststraße/Ecke Albertstraße. Hier sprangen mehrere Personen aus dem Auto und kletterten über einen Zaun in Richtung Kaiser-Wilhelm-Straße.

Polizei stellt 1000 Zigarettenschachteln sicher

Auf einem Hinterhof entdeckten zwei Beamte einen 34-jährigen Verdächtigen. Der Mann ergab sich und wurde in Gewahrsam genommen. Am nächsten Morgen wurde er von den Ermittlern vernommen.

Von seinen Komplizen fehlt derweil noch jede Spur. Einer von ihnen soll eine blaue Daunenjacke getragen haben. Aus dem verlassenen Wagen stellten die Beamten eine Tasche mit über 1000 Zigarettenschachteln und einer Brechstange sicher.

Polizei sucht nach Zeugen

Der Festgenommene hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Laut Polizei ist er überregional als Krimineller unterwegs. Der Haftrichter soll am Dienstag darüber entscheiden, ob er direkt ins Gefängnis muss.

Gesucht werden jetzt noch weitere Zeugen, die etwas zum Tatablauf und den Flüchtigen sagen können oder verdächtige Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen. (fr)

 
 

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