Viele Felder sollen beackert werden

Bild: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
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Mülheim.. Das „Integrierte Handlungskonzept“ für Eppinghofen setzt einen Bericht von 2006 fort und zeigt interessante Entwicklungen im Stadtteil auf, in dem über 12000 Menschen aus 86 Nationen leben.

So gibt es Beispiele für negative Tendenzen, etwa im Bildungsbereich. Hier ist die Übergangsquote von der Grundschule zum Gymnasium seit 2003 von gut 23 auf nur noch 19 Prozent gesunken. In der Gesamtstadt stieg sie auf fast 46 Prozent. Doch auch positive Entwicklungen sind erkennbar. So ergab eine Befragung von Teilnehmern des Eppinghofer Forums, dass sich in punkto Sicherheit und Ordnung, Aufwertung von Grün- und Spielflächen, Nachbarschaftskontakten und auf vielen anderen Gebieten in den letzten Jahren einiges eindeutig verbessert habe.

Zukunft der Hauptschulen liegt auch im Fokus

Das Handlungskonzept, an dem etliche Stellen der Verwaltung intensiv mitwirkten, gibt einen Überblick über 13 Handlungsfelder, darunter Stadtentwicklung und Wohnen, Energetische Erneuerung, Arbeit, Gesundheit, Familie, Sicherheit, Generationen/Alter, Kinder/Jugend und Freizeit. Jeweils wird Bilanz gezogen, werden Maßnahmen und Ziele aufgeführt. Das Konzept umfasst auch zahlreiche Punkte, die politisch umstritten, zumindest noch nicht entschieden sind, etwa die Zukunft der Hauptschule an der Bruchstraße oder die Einrichtung eines Frühkindlichen Bildungszentrums.

Das Handlungskonzept Eppinghofen wurde am 23. Februar im Hauptausschuss präsentiert (den kompletten Entwurf findet man auf der städtischen Homepage www.muelheim-ruhr.de über das Ratsinformationssystem Allris). Nun sind die politischen Fraktionen aufgefordert, es intern zu beraten. Möglichst zur nächsten Ratssitzung Anfang Mai soll eine abstimmungsreife Beschlussvorlage formuliert sein.

„Das Handlungskonzept ist kein abschließendes Werk“, betont Stadtteilmanager Daniel Bach, „sondern muss stetig fortgeschrieben werden.“ Vieles hänge auch davon ab, welche Förderprogramm neu aufgelegt werden.

 
 

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