Umbau der Sammelstelle bringt kaum Erfolg

Styrum..  Die Wertstoffsammelbehälter bleiben an der Auguststraße stehen, wo sie sich jetzt befinden. Das beschloss die Bezirksvertretung 2 nach der Umgestaltung der Anlage klar mit 15 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen. Zuvor hatte sich ein Nachbar darüber beschwert, dass die Hecken nun diejenigen schützten, „die dort unkontrolliert ihren Müll abkippen“. Es sei mit dem Umbau genau das Gegenteil von dem erreicht worden, was angedacht gewesen sei: mehr Sauberkeit.

Nach Angaben der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG) habe sich die Situation an den Containern nicht verändert. Wilde Ablagerungen gebe es dort immer noch. Auch die Menge der Abfälle sei unverändert hoch. Einzige Verbesserung sei: Die Schmutzecke auf der Grünfläche sei kleiner geworden, da man wegen fehlender Container dort nichts mehr „verstecken“ könne und die „notwendige Reinigung von eventuellen, wenigen Abfällen etwas einfacher ist“.

Informationen zur Sperrmüllentsorgung hat die MEG in der Augustastraße verteilt. Ferner soll das Schadstoffmobil mit seinem Grünschnittcontainer künftig regelmäßig auf dem Parkplatz an der Augustastraße halten.

„Ist es sinnvoll, die Container wieder an ihren ursprünglichen Standort zurück zu stellen und was kostet der zusätzliche Einsatz des Schadstoffmobils?“, fragte Petra Seidemann-Matschulla (CDU).

Die Container erneut umzustellen, davon riet die MEG ab, um die Reinigung von wilden Ablagerungen zu vereinfachen. Die Kosten für das Schadstoffmobil bleiben gleich, da die Augustastraße im Wechsel mit der Moritzstraße angefahren werden soll. Die Kosten der Extrareinigung sind noch nicht beziffert.

Axel Hercher (Grüne) erinnerte an seinen Vorschlag, die Container auf dem Parkplatz an der Augustastraße, gegenüber der Feldmann-Stiftung aufzustellen, da dieser eine höhere soziale Kontrolle habe.

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