Mülheim

Terror-Angst auf Weihnachtsmarkt: Warum Mülheim keine Sperren braucht

Der Weihnachtsmarkt in Mülheim.
Der Weihnachtsmarkt in Mülheim.
Foto: Oliver Müller

Mülheim. Die Meldung sorgte Dienstag für Furore: Der Essener Weihnachtsmarkt ist in Gefahr, weil die Terrorsperren mit 200.000 Euro zu Buche schlagen würden.

Könnte Mülheim das gleiche Schicksal blühen?

Mülheim hat die Sperren schon

Stadtsprecher Volker Wiebels sorgt für Entwarnung: „Wir brauchen keine Terrorsperren anschaffen. Es gibt sie bei uns quasi schon.“ So stehen auf der Schloßstraße, auf der der Weihnachtsmarkt aufgebaut wird, große Metallblumenkübel mit eingepflanzten Bäumen.

„Sie sorgen dafür, dass man nur im Slalom auf der Straße fahren könnte“, so Wiebels.

Für den Nikolausmarkt wird ein separates Sicherheitskonzept erarbeitet. Mülheims Ordnungsdezernent Frank Steinfort: „Wir arbeiten mit Augenmaß. Ein Restrisiko bleibt aber, weil präventive Gefährdungsbewertungen immer relativ unbestimmt bleiben. Bei konkreten Hinweisen wird selbstverständlich sofort gehandelt.“

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