Mülheim

Sturm im Ruhrgebiet: Deutscher Wetterdienst warnt für diese Städte vor gefährlichen Sturmböen

Sturmtief „Xavier“ zieht auch über das Ruhrgebiet.
Sturmtief „Xavier“ zieht auch über das Ruhrgebiet.
Foto: Oliver Multhaup/Funke Foto Services
  • Sturmtief „Xavier“ zieht am Donnerstag über das Ruhrgebiet
  • Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern möglich
  • Entspannung erst am Abend

Mülheim. Sturmtief „Xavier“ zieht über Deutschland - und spart auch das Ruhrgebiet nicht aus. Am heftigsten dürfte „Xavier“ ab dem späten Vormittag über dem Ruhrgebiet aufziehen. Dann zieht das Sturmtief mit Windstärken von bis zu 80 Stundenkilometern über das Revier.

„Das sind zwar keine schweren Sturmböen, aber auch bei normalen Sturmböen können Äste abbrechen und Dachziegel herabfallen“, sagt Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst im Gespräch mit DER WESTEN.

„Sie sollten nicht unbedingt in den Wald gehen“

Dabei liege das Ruhrgebiet nicht einmal im Zentrum von Sturmtief „Xavier“. Das zieht laut Cornelia Urban deutlich weiter im Norden über Deutschland: „Der Schwerpunkt liegt in Hamburg und Niedersachsen.“ Dort sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern möglich.

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Trotzdem sollten Bürger auch die Wetterwarnung für NRW ernst nehmen: „Sie sollten nicht unbedingt in den Wald gehen“, so Cornelia Urban.

Aktuell gilt die Warnung des Deutschen Wetterdienstes bis 18 Uhr und für folgende Städte im Revier:

  • Bochum
  • Bottrop
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Herne
  • Mülheim
  • Oberhausen

Am Donnerstagabend beruhigt sich die Stituation laut dem Deutschen Wetterdienst. „Am Freitag sind dann allerdings noch einmal weitere Windböen möglich“, so Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst.

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